Ein Kuss aus dem Himmel

Ich bin immer wieder fasziniert, was unser Vater im Himmel sich so alles einfallen lässt, um uns zu illustrieren, wie sehr er uns liebt. Als hätte er überhaupt nichts anderes zu tun, nimmt er sich die Zeit, unseren tiefsten Herzenswünschen zu begegnen.

Letztes Jahr im Herbst war ich über ein Wochenende zu meinen Freunden in den Harz eingeladen worden. Einige Freundinnen wollten dort mit mir zusammen meinen 60. Geburtstag nachfeiern. Ja, stellt Euch vor, ich bin doch tatsächlich schon 60 Jahre jung geworden. Ich fühle mich zwar noch immer wie 27, aber mein Geburtstag sagt was anderes. Der Vorteil ist, ich kann jetzt mit der Senioren-Bahncard Zug fahren. 🙂

Eigentlich wollte ich diesen speziellen Geburtstag mal so richtig feiern, da ich meistens zu Geburtstagsanlässen auf Reisen bin und diesmal hätte es zusätzlich zu einem genialen Geburtstag auch geographisch gepasst. Ich wäre tatsächlich, auch ohne Covid-19, ausnahmsweise mal in Deutschland gewesen.

Aber Covid-bedingt fiel eine große Feier flach und verlagerte sich auf 4 kleinere, spontane Einladungen von unterschiedlichen Freundinnen, sodass dieser Geburtstag unvergessen bleibt mit vielen wunderbaren Erinnerungen.

Ich durfte schon Wochen vorher ein paar Wünsche äußern, was ich gerne an dem Wochenende machen würde. Eine Sache, die ich mir wünschte war: nachts bei uns auf der Dach-Terrasse bei sternenklarem Himmel mit Sekt anzustoßen!

Nichts leichter als das, oder? Als wir am Abend essen gingen, machten wir, noch bei Tageslicht, geniale Fotos in einen ziemlich schwarzen Himmel hinein, wo trotz allem ein super Sonnenuntergang zu sehen war. Ich dachte mir: Sterne ade! Vielleicht müssen wir sogar mit Regenschirm aufs Dach. Das wäre natürlich extrem schade.

Als wir uns dann zu später Stunde aufs Dach begaben, konnte ich es kaum glauben: sternenklarer Himmel und keine Wolken mehr. Wow! Das war ja wirklich obergenial!
Ich war zutiefst berührt. Spontan sagte ich zu meinen Freundinnen: „Das Einzige, was jetzt noch fehlt, ist eine Sternschnuppe!“ Die Mädels lachten: „Sternschnuppen um diese Jahreszeit gibt es hier nicht!“
Plötzlich schrien eine meiner Freundinnen und ich zeitgleich: „Eine Sternschnuppe! Eine Sternschnuppe!“
Das war der absolute Hammer! Gerade hatte ich noch gesagt, das wär’s noch, jetzt noch eine Sternschnuppe, und prompt schoss eine über den Himmel.

Die anderen beiden Mädels konnten es gar nicht glauben und meinten, das hätten wir uns eingebildet. Aber wir wussten, was wir gerade gesehen hatten.
Es war für mich wie ein Kuss aus dem Himmel. Ein Geburtstagsgruß von Papa
Ich war tief berührt!

Als hätte er nichts anderes zu tun, als den Himmel an meinem 60. Geburtstag am Abend aufklaren zu lassen und dann noch eine Sternschnuppe hinterher zu schicken, weil ich sie mir spontan noch dazu wünschte. 🙂

So ist unser Papa! Er liebt uns bedingungslos, überschwänglich und verschwenderisch und ist immer für eine Überraschung gut.

Karin

Die Mutterliebe Gottes

Ich bin in einer ganz normalen Familie aufgewachsen. Trotzdem fehlte etwas Grundlegendes. Meine Mutter war immer da, aber es gab nie eine wirkliche Beziehung zwischen uns. Ich zähle zu der Generation der „Kriegsenkel“; meine Eltern haben als Kinder die Flucht aus Ostpreußen erlebt und waren wahrscheinlich traumatisiert. Ob aus diesen oder anderen Gründen, manche Menschen haben keine echte Beziehung zum eigenen Vater erlebt, andere zur Mutter. Beides kann massive Auswirkungen haben.

Ich war immer sehr angepasst und sehr leistungsbezogen. Ich habe versucht, mir mein Lebensrecht durch Bravsein und Fleißigsein zu verdienen. Ich wurde zu einer depressiven Perfektionistin.
Dann begegnete mir Gott. In einer depressiven Phase rollte ich mich wie in Embryohaltung auf dem Sofa zusammen und auf einmal umgab mich die Liebe des Vaters und ich fühlte mich wie auf seinem Schoß. Ab diesem Moment wurden die Depressionen weniger.

Die Beziehung zu meiner Mutter blieb schlecht. Ich lernte die Vaterherzbewegung kennen, aber mein Herz schrie nach Mutterliebe. Irgendwann fing ich an zu formulieren und einzufordern, was mir fehlte. Warum wurde so viel vom liebenden Vater erzählt, aber so wenig von einem mütterlichen Gott? Warum gab es so viele Bibelstellen, die von Gott als dem Vater erzählten, und anscheinend so wenige, die von seiner Mutterliebe sprachen? Gott nahm mich ernst in meiner Not.

Ein Beispiel: Ich war auf einer Vaterherzkonferenz. Dort gab es einen Maler, der während der Lobpreiszeit Bilder malte. Ich sah auf seinem Bild einen Erwachsenen mit einem Kind an der Hand – na klar, mein himmlischer Papa und ich. Das sprach mich an, das tat mir gut, so kannte ich Gott. Am Ende der Veranstaltung ging ich nach vorne, um das Bild näher anzusehen. Ich wäre fast hintenüber gefallen, als ich sah, dass es kein Mann, sondern eine Frau war, an deren Hand das Kind ging. Und ich wusste ja, das Kind bin ich. So redete Gott zu mir, dass er auch meine Mutter sein will, dass er mich mit mütterlicher Liebe liebt und dass er dieses Loch in meinem Herzen füllen will und kann.

Je nachdem, wie tief die Verletzungen sind, braucht es evtl. auch therapeutische Begleitung, um die Erfahrungen, die man als kleines Kind gemacht hat, aufzuarbeiten und Heilung zu erleben. Das Kind, das sich ungeliebt, abgelehnt, nicht gesehen fühlt, das keinen Trost bekommen hat, das nicht sicher war, ob es überhaupt da sein darf, das deshalb Todesängste ausgestanden hat, das keine Stimme hatte, das nicht zählte, das das Gefühl hat, ich bin falsch, ich bin schuld. Dieses Kind in mir wurde vom himmlischen Vater getröstet und in den Arm genommen, es musste aber auch die Stimme der Mutter hören. Gott will uns beides geben.

In einer Zeit mit ihm schrieb ich einen Vaterbrief, also einen Brief vom Vater an mich, den ich aufschreiben durfte. In diesem Brief sprach Gott nicht als Vater sondern als Mutter zu mir und sprach mir all das zu, was ich von meiner eigenen Mutter verbal oder nonverbal gebraucht hätte. Dies zu hören, aufzuschreiben und immer wieder zu lesen, ist ein weiterer Schritt auf meinem Heilungsweg.

Wenn du hier auch einen Mangel verspürst, darfst du diesen Brief auch für dich nehmen. Gott kann und will wirklich allen Mangel in uns ausfüllen.

Vera



„Mein Kind,
danke dass ich deine Mutter sein darf.
Danke dass ich dich in meiner Gebärmutter tragen durfte.
Nun bist du da. Das ist so schön. Ich freue mich auf das Leben mit dir.
Herzlich willkommen im Leben. Herzlich willkommen in meinem Leben.
Ich will mein Leben mit dir teilen.
Du sollst einen Platz haben in meinem Leben, in meinem Herzen.
Du sollst Raum haben.
Ich will dir auch einen Schutzraum bieten.
Ich will dein Schutz sein.
Ich will um dich sein, dich umarmen, schützen, lieben, hegen und pflegen.
Du sollst bei mir alles bekommen, was du brauchst.
Ich will nicht nur dein Versorger sein.
Ich will dich lieben mit mütterlicher Liebe.
Ich bin der ur-alte Gott (5. Mose 33,27), ich bin Ur-Vater und Ur-Mutter.
Bei mir kann sich – auch im Nachhinein – dein Ur-Vertrauen entwickeln.
Ich sehe dich. Ich habe Interesse an dir. Ich will mit dir kommunizieren.
Ich will mit dir in Beziehung sein.
Ich will dich wiegen, dir Lieder singen, mit dir spielen.
Ich will mich daran freuen wenn du wächst, wenn du erste eigene Schritte gehst.
Ich stille deinen Hunger und deinen Durst.
Du darfst immer wieder zurückkehren an meine Brust (Ps. 131,2).
Du bist meine Tochter / mein Sohn. Du bist ein Teil von mir. Ich halte nichts zurück.
Ich bin der Experte für mütterliche Liebe.
Bei mir bist du „sicher gebunden“.
Von dieser Basis aus kannst du ins Leben starten.
Ich bin stolz auf dich.
Ich bin stolz darauf, dein Papa und deine Mama sein zu dürfen.“

Tiefe Wunden werden heil

Als Ältester von 4 Jungs bin ich in einem gläubigen Elternhaus aufgewachsen. So habe ich schon als kleiner Junge viel von Jesus gehört. Das erste Mal entschied ich mich schon mit 5 Jahren voller Freude für ein Leben mit Jesus.
Mein Vater war sehr jähzornig. Als Ältester war ich immer schuld, wenn es Streit unter uns Brüdern gab. Mein Vater schlug mich sehr oft und ich hatte ständig Angst vor ihm. Er ging auch gewaltsam mit meiner Mutter um und so versuchte ich, ihr Beschützer und Trost zu sein, obwohl ich noch ein Kind war. Das hinterließ tiefe Wunden in meiner Seele. Bis heute beeinflusst es manche Situation meiner Ehe und auch in anderen Beziehungen.
Während eines „TEAM F- Seminars“ in den achtziger Jahren führte ein Seelsorgegespräch dazu, dass ich meinem Vater vergeben konnte. Das war sehr schmerzhaft. Es dauerte sehr lange, den vollen Namen meines Vaters auszusprechen und ihm im Namen von Jesus zu vergeben. Als ich damals während des Seminars gesegnet wurde, erlebte ich das erste Mal Vaterliebe. Ein paar Jahre später konnte ich mich mit meinem Vater versöhnen.
Ich fing an, SEINER Liebe zu vertrauen. Doch der Waisengeist in mir war noch sehr aktiv. Ich lebte noch ständig in Angst, zu kurz zu kommen. Obwohl ich mich nach Nähe sehnte, konnte ich sie ganz oft nicht zulassen. Das blieb nicht ohne Folgen für meine Familie. Besonders meine Frau litt sehr darunter. Sie war selbst auf der Suche nach Vaterschaft und durchlebte eine tiefe Krise. Als sie verändert und glücklich von einer Vaterherzschule zurückkam, entschloss ich mich 2010, auch eine Vaterherzschule zu besuchen. In diesen Tagen wurde mir bewusst, wie viele Defizite ich noch in meinem Leben hatte. Gleichzeitig erfuhr ich jeden Tag ein Stück tiefer, wie wunderbar, heilsam und befreiend Papas bedingungslose Liebe zu mir immer noch ist.

Ich besuchte weitere Vaterherzveranstaltungen. Eine Vaterherzschule in Reichenbach gab mir neuen Schub auf meiner Reise näher an SEIN Herz. Thomas Hascher segnete mich und bat mich, meinen Kopf auf seine Schultern zu legen. Mir wurde bewusst, dass ich noch immer große Probleme damit hatte, mich umarmen zu lassen. Doch ich wagte es und erlebte eine tiefe Berührung. Warme Hände legten sich ganz sanft und vorsichtig um mich. Mir liefen die Tränen. Dann konnte ich mich noch rückwärts auf Matratzen fallen lassen. Es war für mich so, als wenn ich mich in die Arme des Vaters fallen gelassen hätte. Diese warmen Vaterhände spürte ich noch sehr lange.
Mein Herz brennt dafür, noch viele Menschen mit dieser wunderbaren Vaterliebe anzustecken.
Johannes

Vom Kerker in die Freiheit.


Heilungs- Lebens- Zeugnis von Katja

Wenn ein Mensch mit Gewalt gezeugt wird und als ungewolltes Kind vom Mutterleib an viel Ablehnung erfährt, sogar Abtreibungsversuche überlebt, dann ist das kein guter Start ins Leben. Wenn dann noch sexueller Missbrauch vom Vater, von Lehrern und Mobbing dazu kommt, ist das höchst zerstörerisch. Nur kurze Zeit findet die Seele Wege, diese Wunden auszublenden.

Mein Leben hat so begonnen und war ein Überlebenskampf mit vielen Ängsten, Depressionen, Burn-outs, Bulimie und Anorexie. Mit acht Jahren durfte ich nach einem traumatischen Erlebnis Gottvaters Liebe in seinem liebevollen Schoß erfahren. Das gab mir Trost und neue Kraft, weiter zu leben. Trotz der Scheidung meiner Eltern und vieler Umzüge begann ich, in Gottes Ruf zaghaft hinein zu wachsen. Dennoch erlebte ich in meinem Leben weiterhin viel Mühe, Einsamkeit, Missbrauch, Ablehnung, eine große Leere und Sehnsucht nach wahrer Liebe. Diese Leere versuchte ich mit allem möglichen zu füllen, mit Essen, Partys, Esoterik und Okkultem.

Auf der Suche nach Liebe und Anerkennung lief ich oft Menschen hinterher. Ich wünschte mir Sinn und ein gutes Leben, und lernte Heilerziehungspflege. Doch statt des guten Lebens entwickelten sich Verhaltensmuster, die sich verschlimmerten, und ich fiel in Süchte. 1993 heiratete ich, und Gott schenkte mir einen wunderbaren Mann, mit dem ich zwei tolle Kinder bekam.

Dann geriet ich erneut auf den falschen Weg und wollte Domina in Hamburg werden. Gott verhinderte es in seiner Gnade und ich ging in eine Gruppentherapie, in der ich viel über mich und andere lernte. In der Kirche gestaltete ich damals gerne Kindergottesdienste. Mit 30 Jahren in einer Lebenskrise machte ich noch einmal einen großen Schritt auf Gott zu.

 Ich bat Jesus verzweifelt um Hilfe, bat ihn erneut in mein Herz und mein Leben, und er kam. Ich liebte ihn, seine Gegenwart und erlebte übernatürlich Heilsames. Dann schloss ich mich einem Hauskreis an, der zu einer Gemeinde wuchs und ich ließ mich taufen.

Gemeindebau, Dienst, und der Druck, den ich selbst und andere mir darin machten, rückten dann 6 Jahre lang stark in den Mittelpunkt, bis ich im Burnout landete und eine halbseitige Gesichtslähmung bekam. Nach 3 Wochen heilte sie durch Gebet, obwohl die Ärzte sagten, dass sie für immer bleiben würde. Es war ein Wunder.

Ich definierte mich durch Leistung, durch fromm und brav sein. Es allen und Gott recht zu machen war für mich zu diesem Zeitpunkt ein wichtiger Teil des Christseins. Ich wollte nie mehr verletzt und abgelehnt werden. Erst im völligen Zusammenbruch merkte ich, dank Jesus, meine Gebundenheit darin. Nichts tun zu können war schlimm für mich. Wer war ich, wer mochte mich denn noch so schwach und nutzlos? Niemand, war meine Überzeugung.

Dann erkannte ich, dass da noch etwas in meinem Leben war, was mich sehr belastete und unsicher machte. Es war die fehlende Vaterliebe, die Ablehnung und der Missbrauch, der mich innerlich schon so lange quälte. Ich begann dann eine Seelsorge-Ausbildung, um Frauen zu helfen. Mit der Zeit wurden meine Ängste und Depressionen unerträglich. Immer wieder bat ich Jesus, mich davon zu befreien. Bis er die Türen dafür öffnete.

DIE WENDE. In dieser Zeit spürte ich die große Sehnsucht nach einem guten, liebevollen Vater immer mehr und mehr in meiner Seele hochkommen. Mein inneres verletztes Kind wurde darin plötzlich lebendig und begann zu reagieren. Begegnungen, Filme und Bilder, die dieses Thema ansprachen (triggerten), ließen mich in Sehnsucht weinend zurück. Ich fragte mich, wie ich diese Hürde jemals nehmen konnte. Mit der Zeit entwickelte ich starke Selbstmordgedanken.  Die Vorstellung, meinem Vater, einem Vater, oder Gott als Vater zu begegnen, war Horror für mich.

Ich wollte einerseits Liebe und Zuwendung erfahren, aber alles in mir wollte auch davor weglaufen. Während dieser Zeit hatte ich einen Brusttumor, der operiert wurde, und einen Bandscheibenvorfall mit Fußlähmung, der nicht behandelt wurde, außer mit spazieren gehen und liegen. Jesus heilte beides und sprach mit mir in dieser ruhigen Zeit über alles. Er ließ mir alles zum Besten dienen. Gottvater hatte einen Heilungsplan, der nun in mein Leben kam.

Ich verbrachte viel Zeit in Seelsorge-Häusern und lernte Menschen kennen, die mir halfen und ein wenig wie Eltern waren. Langsam und oft unter Anfechtung (ich bekam Diabetes) begann ich, durch diese Beziehungen im Herzen zu heilen und zu verstehen, wie ein guter Vater sein konnte. Lebenslügen wurden offenbar, die endlich unter meine Füße kamen. In der Heilung entstanden meine Bilder und Figuren. 2009 gründete ich jesuliebe.de, und 2012 mit meinem Mann unser Auszeit-Haus AMMIEL am Bodensee.

Nach einigen Jahren zerbrach diese wertvolle Beziehung und ich verlor über dieser erneuten Ablehnung völlig den Boden unter meinen Füßen. Die Wunde, keine Eltern, keinen liebenden Vater gehabt zu haben, brach noch einmal voll auf und ich hatte kaum Hoffnung auf Besserung. Ich war ohnmächtig vor Schmerz und Hass. Die Tränen der Scham über mich selbst, der Ablehnung und des Verlustes nahmen kein Ende. Ich war darin gefangen und erneut in einem Burnout.

Doch dann griff die liebevolle Hand Gottvaters nach mir und hob mich empor aus dem Kerker meiner Anklagen, allen Versagens und dem tiefen Verlustschmerz. Er half mir, neu zu vertrauen, allen Menschen, die mich verletzt und abgelehnt hatten, zu vergeben und sie sogar zu segnen. Danach half er mir auf und gab mir meine wertvolle Identität in Ihm und eine gesunde heilsame Sicht Menschen gegenüber.

Ich lernte die Vaterherzschule kennen, in der ich viel Freude erfuhr, mitarbeiten und weiter lernen und heilen konnte. Gottvaters Liebe und Segen übertraf alle meine eigenen Bemühungen. Er stellte meine Würde wieder her und ich erlebte Erstaunliches mit dem Heiligen Geist. In all dem gab er mir Weisheit, Dankbarkeit, Geduld, Mut und Autorität. Gottvater war für mich die Antwort auf Geborgenheit und Schutz und jeder Sehnsucht meines inneren verletzten Kindes. Er heilte und stillte das Verlangen nach zugewandter, gütiger Vaterliebe in mir.

In tiefen Herzensprozessen stellte er mich auf ein neues Fundament seiner Liebe zu mir. Ich lernte, dass ich als sein gewolltes, geliebtes Kind nicht alles recht machen muss, um von ihm geliebt, versorgt und angenommen zu sein. Er lehrte mich, Grenzen zu setzen und in ihm geliebt zu leben. Heute bin ich voller Lebensfreude und frei von Depressionen und Bulimie. Jesus kam, um uns zum Vater zu führen, weil er wusste, dass Kinder einen beständig guten Vater brauchen (Matthäus 18,2-4.)

Wenn das Leben dich umhaut, fängt Gottvater dich auf. Er verändert nicht gleich die Umstände, aber er verändert uns in den Umständen. Ausführlicher ist meine Geschichte nachzulesen in meinem Buch „Niemand liebt dich mehr als der, der dich schuf“. Erhältlich im Grace-today Verlag oder bei  www.ammiel.de  / www.jesuliebe.de



Getragen – Geborgen – Getröstet – Geliebt

2020 war für meine Frau und mich ein Jahr voller Herausforderungen, Baustellen, Schmerz, Trost und übernatürlichem Frieden ABBAS-Schalom.

Es begann am 4. Januar mit einem Trümmerbruch am linken Oberarm bei Elfriede, der letztendlich Ende Februar operiert werden konnte. Bei mir mit einem sehr bewegungseinschränkenden, schmerzhaften Bandscheibenvorfall, der mich seit Nov. 2019 in „Atem“ hielt und schlussendlich im März 2020 in einer OP endete. Damit nicht genug, Anfang Juli erhielten wir die Nachricht, dass unser ältester Sohn (49 Jahre) unheilbar an Krebs erkrankt ist. Ende August ist er dann heimgegangen. Zwischendurch noch die Hochzeit unserer ältesten Enkeltochter. Das war so ein Geschenk mitten in der Pandemie und Krankheit. ……und das alles unter Corona-Bedingungen, puh…


Aber Gott unser ABBA-Vater ist GUT.

Bevor die Baustellen und Herausforderungen begannen, hat uns der himmlische Vater vorbereitet, getröstet, Frieden zugesprochen, gehalten. Es würde zu weit führen hier alles aufzuschreiben wie und was wir erlebt haben. Eine Erfahrung die Elfriede machte, war folgende: Sie saß im Auto und wartet etwas länger auf mich. Da sah sie auf dem Zaun vor sich wunderschöne Vögel. Sie betete:“ Papa gib mir doch ein Zeichen deiner Liebe, einen schönen Vogel.“

Wir fuhren nach Hause und auf unserer Terrasse schaute eine wunderschöne weiße Taube durchs Terrassenfenster um sich anschließend auf den Terrassentisch zu setzen. Das war eine Botschaft der Liebe des Vaters für Elfriede. Es war wenige Tage bevor wir die schwere Nachricht von unserem Sohn erhielten. So ist der Vater!!!

Am Morgen der Nachricht über die Krebserkrankung waren Elfriede und ich im Gebet, da sprach der Hlg. Geist zu mir: Bete „ Egal was DU mir gibst, egal, was Du mir nimmst, Du bist und bleibst mein Gott“. Ich hatte dieses Lied an dieser Stelle vorher nie mitgesungen. An diesem Morgen wusste ich,


ABBA bereitet mich, uns auf etwas vor und hält mich.

Unter Tränen betete ich dieses Gebet, in dem Bewusstsein und der Gewissheit, Gott ist gut und hält mich/uns in SEINEM ARM. 12 Stunden später erhielten wir die Nachricht, unheilbarer Krebs im fortgeschrittenen Stadium. Acht schmerzvolle Wochen begannen. Dabei erlebten wir Hoffnung und Enttäuschung, in Allem und immer wieder getröstet und getragen in übernatürlicher Weise. In dieser Zeit teilte mir mein Sohn mit:“ Papa, ich weiß ich bin ein geliebtes Kind des Höchsten“. Gott ist gut. Ein Tag bevor unser Sohn heimging, wollte er gemeinsam mit uns Lobpreis und Anbetung haben. Wir sangen gemeinsam:

Zehntausend Gründe gibst du mir dafür! Und wenn am Ende die Kräfte schwinden, Wenn meine Zeit dann gekommen ist, wird meine Seele dich weiter preisen, Zehntausend Jahre und in Ewigkeit!

Der Raum war erfüllt mit der Herrlichkeit des Himmels und die Engel umgaben uns. Da war Friede, Schalom…. wir können, wir dürfen loslassen. ABBA ist gut!!! Ja wir haben Trauer aber wir sind getröstet, ja wir haben Tränen aber wir sind geborgen, getragen, geliebt.

Elfriede & Manfred





Gottes Liebe weitergeben

Hinter mir liegt viel Leid und Schmerz. Ich habe alles verloren was ich hatte, aber auch alles gefunden was ich brauche, durch Jesus und die Liebe des Vaters. ER hat mich wiederhergestellt und geheilt. Das Buch „Liebesbriefe von meinem König“ (Sheri Rose Sheperd) und die Vaterherzschule von VATERHERZ BEWEGT 2016 in Kiel wurde zu einem großen Segen für mich. Als ich dadurch die Liebe des Vaters kennenlernte, veränderte das mein ganzes Leben.

Bei der Vaterherzschule bekam ich eine Herzkarte mit der Aufschrift „„Du bist geliebt“ geschenkt, dies berührte mich sehr. Ich entscheid mich, diese Karte zu bestellen und auch anderen Menschen damit eine Freude zu machen. Ich staunte was dann geschah! Fast jeder nahm sie mit großer Freude an. Es entstanden oft gute Gespräche und manchmal hatte ich die Gelegenheit, für die Menschen zu beten. Ich verschenkte sie überall beim Einkaufen, Rad fahren, am Strand… überall wo ich mit Menschen in Kontakt kam. Oft hörte ich die Aussagen wie: „Oh, das kann man jetzt gut gebrauchen, die kommt an meinen Kühlschrank, vielen Dank ich halte sie in Ehren…. Verkäufer stellten sie direkt an die Kasse auf, so dass sie alle sahen. Manchmal weinten Menschen vor Rührung oder umarmten mich ganz fest.

Ein besonderes Erlebnis war für mich, als ich einen älteren Herrn in der Stadt kennengelernt hatte, der ein Geschäft nicht fand. Ich begleitete ihn dann dorthin und unterwegs erzählte er mir von seinem Leid. Ich durfte daraufhin für ihn beten und Abba berührte sein Herz. Er war voller Freude und Dankbarkeit. Ich erfuhr, dass er in ein paar Tagen seinen 83. Geburtstag hatte und in einem Seniorenheim lebte. Und da ich Lobpreiserin bin und selbst Lieder schreibe und Gitarre spiele, bot ich ihm an, ihn zu besuchen und ein Geburtstagslied für ihn zu schreiben. Er freute sich sehr darüber. Ich backte einen Kuchen mit der Aufschrift „Happy birthday“, nahm einen Blumenstrauß mit und meldete mich bei der Heimleitung an.
Zwei Pflegerinnen begleiteten mich, gemeinsam zogen wir dann mit dem Lied „Happy birthday to you“ durch die Tür ein. Danach sang ich mein selbst geschriebenes Lied. Er fing an zu weinen und erzählte, dass er schon viele Jahre nicht mehr seinen Geburtstag gefeiert hatte, seit dem tragischen Tod seiner Lebensgefährtin, die bei einem Zugunglück ums Leben kam, welches er überlebt hatte. Wir sprachen über den Glauben und ich konnte für ihn beten. Im Anschluss hatte ich noch ein Gespräch mit der Heimleitung, die mir anbot alle 3 Monate zu der gemeinsamen Geburtstagsfeier der Heimbewohner zu singen. Dies tat ich gern und ich nahm, na klar, auch meine Herzkarten mit.
Einmal lernte ich einen Straßenmusiker im Hafen von Laboe kennen. Ich gab ihm auch eine Herzkarte und als er erfuhr, dass ich auch singe, gab er mir die Möglichkeit, ein selbstgeschriebenes Lied zu singen. Ich wählte ein Lied über die Liebe des Vaters aus mit dem Titel „Du bist grenzenlos geliebt“ – der Musiker begleitete mich mit der 2. Stimme.
Auch ihm gab ich eine Herzkarte und er lud mich zu seinem Stand auf dem Handwerkermarkt ein. Als ich ankam, stand da die Herzkarte auf dem Ladentisch. Er hatte eine Musikanlage und bat mich, doch auch dort zu singen. Abba öffnete Türen und berührte Herzen.
Auch den ganzen Sommer über, im Rahmen der Urlaubskirche, bei der ich mitwirkte, hatte ich die Möglichkeit zu singen und jedem persönlich eine Herzkarte zu schenken.
Abbas Liebe hat mich von einer Entmutigten zu einer Ermutigerin gemacht. Seine Liebe machte mich zu Hoffnungsträgerin und Freudenbotin. Alle Ehre sei Abba.
Und Gott spricht: „Siehe ich mache alles neu!“ Off. 21,5

In Jesu Liebe

Elke

 

Ich bin schon lange Christ…

Ich bin schon lange Christ, hatte aber immer das Gefühl- etwas fehlt.
Pete Creig (Gründer des Gebetshauses) sagte einmal in seinem Zeugnis: „In mir brannte so eine Sehnsucht, dass ich überall, wo gebetet und gesegnet wurde, hinrannte und mir Segen und Gebet abholte. Sogar als für werdende Mütter gebetet wurde war ich da.“
Ich konnte das so nachempfinden, spiegelte es doch meinen Hunger und Sehnsucht wider.
Von einem Freund wurde ich auf die Vaterherzbewegung aufmerksam gemacht und so meldete ich mich im August 2018 zur Vaterherzschule in Krelingen an.

Wisst ihr: ich habe mich immer empfunden wie der kleine Punchinello in der Geschichte von Max Lucado, beklebt mit ganz viel (negativ) Punkten: Du bist hässlich, Du kannst dies nicht, Du bist nicht so wie die…  

Punchinello fand den Weg zu Meister Eli, seinem Schöpfer, und unter SEINEM Blick fielen nach und nach seine Punkte ab.

So war mein Erleben in der Zeit der Vaterherzschule, ich lernte den VATER kennen, nicht den strengen, missachtenden, abwesenden, abwertenden, Zeigefinger zeigenden sondern einen VATER – voll Liebe, Verständnis, Zeit, Zugewandtheit und noch so viel mehr.

Noch braucht es Zeit, Altes immer wieder abzuschütteln, aber das eine habe ich zutiefst verstanden: Ich bin willkommen im Vaterhaus der Liebe Gottes – was für ein großes Geschenk und ich lerne immer mehr geliebt zu leben.

Michaela