Getragen – Geborgen – Getröstet – Geliebt


2020 war für meine Frau und mich ein Jahr voller Herausforderungen, Baustellen, Schmerz, Trost und übernatürlichem Frieden
ABBAS-Schalom.

Es begann am 4. Januar mit einem Trümmerbruch am linken Oberarm bei Elfriede, der letztendlich Ende Februar operiert werden konnte. Bei mir mit einem sehr bewegungseinschränkenden, schmerzhaften Bandscheibenvorfall, der mich seit Nov. 2019 in „Atem“ hielt und schlussendlich im März 2020 in einer OP endete. Damit nicht genug, Anfang Juli erhielten wir die Nachricht, dass unser ältester Sohn (49 Jahre) unheilbar an Krebs erkrankt ist. Ende August ist er dann heimgegangen. Zwischendurch noch die Hochzeit unserer ältesten Enkeltochter. Das war so ein Geschenk mitten in der Pandemie und Krankheit. ……und das alles unter Corona-Bedingungen, puh…


Aber Gott unser ABBA-Vater ist GUT.

Bevor die Baustellen und Herausforderungen begannen, hat uns der himmlische Vater vorbereitet, getröstet, Frieden zugesprochen, gehalten. Es würde zu weit führen hier alles aufzuschreiben wie und was wir erlebt haben. Eine Erfahrung die Elfriede machte, war folgende: Sie saß im Auto und wartet etwas länger auf mich. Da sah sie auf dem Zaun vor sich wunderschöne Vögel. Sie betete:“ Papa gib mir doch ein Zeichen deiner Liebe, einen schönen Vogel.“

Wir fuhren nach Hause und auf unserer Terrasse schaute eine wunderschöne weiße Taube durchs Terrassenfenster um sich anschließend auf den Terrassentisch zu setzen. Das war eine Botschaft der Liebe des Vaters für Elfriede. Es war wenige Tage bevor wir die schwere Nachricht von unserem Sohn erhielten. So ist der Vater!!!

Am Morgen der Nachricht über die Krebserkrankung waren Elfriede und ich im Gebet, da sprach der Hlg. Geist zu mir: Bete „ Egal was DU mir gibst, egal, was Du mir nimmst, Du bist und bleibst mein Gott“. Ich hatte dieses Lied an dieser Stelle vorher nie mitgesungen. An diesem Morgen wusste ich,


ABBA bereitet mich, uns auf etwas vor und hält mich.

Unter Tränen betete ich dieses Gebet, in dem Bewusstsein und der Gewissheit, Gott ist gut und hält mich/uns in SEINEM ARM. 12 Stunden später erhielten wir die Nachricht, unheilbarer Krebs im fortgeschrittenen Stadium. Acht schmerzvolle Wochen begannen. Dabei erlebten wir Hoffnung und Enttäuschung, in Allem und immer wieder getröstet und getragen in übernatürlicher Weise. In dieser Zeit teilte mir mein Sohn mit:“ Papa, ich weiß ich bin ein geliebtes Kind des Höchsten“. Gott ist gut. Ein Tag bevor unser Sohn heimging, wollte er gemeinsam mit uns Lobpreis und Anbetung haben. Wir sangen gemeinsam:

Zehntausend Gründe gibst du mir dafür! Und wenn am Ende die Kräfte schwinden, Wenn meine Zeit dann gekommen ist, wird meine Seele dich weiter preisen, Zehntausend Jahre und in Ewigkeit!

Der Raum war erfüllt mit der Herrlichkeit des Himmels und die Engel umgaben uns. Da war Friede, Schalom…. wir können, wir dürfen loslassen. ABBA ist gut!!! Ja wir haben Trauer aber wir sind getröstet, ja wir haben Tränen aber wir sind geborgen, getragen, geliebt.

Elfriede & Manfred





Gottes Liebe weitergeben

Hinter mir liegt viel Leid und Schmerz. Ich habe alles verloren was ich hatte, aber auch alles gefunden was ich brauche, durch Jesus und die Liebe des Vaters. ER hat mich wiederhergestellt und geheilt. Das Buch „Liebesbriefe von meinem König“ (Sheri Rose Sheperd) und die Vaterherzschule von VATERHERZ BEWEGT 2016 in Kiel wurde zu einem großen Segen für mich. Als ich dadurch die Liebe des Vaters kennenlernte, veränderte das mein ganzes Leben.

Bei der Vaterherzschule bekam ich eine Herzkarte mit der Aufschrift „„Du bist geliebt“ geschenkt, dies berührte mich sehr. Ich entscheid mich, diese Karte zu bestellen und auch anderen Menschen damit eine Freude zu machen. Ich staunte was dann geschah! Fast jeder nahm sie mit großer Freude an. Es entstanden oft gute Gespräche und manchmal hatte ich die Gelegenheit, für die Menschen zu beten. Ich verschenkte sie überall beim Einkaufen, Rad fahren, am Strand… überall wo ich mit Menschen in Kontakt kam. Oft hörte ich die Aussagen wie: „Oh, das kann man jetzt gut gebrauchen, die kommt an meinen Kühlschrank, vielen Dank ich halte sie in Ehren…. Verkäufer stellten sie direkt an die Kasse auf, so dass sie alle sahen. Manchmal weinten Menschen vor Rührung oder umarmten mich ganz fest.

Ein besonderes Erlebnis war für mich, als ich einen älteren Herrn in der Stadt kennengelernt hatte, der ein Geschäft nicht fand. Ich begleitete ihn dann dorthin und unterwegs erzählte er mir von seinem Leid. Ich durfte daraufhin für ihn beten und Abba berührte sein Herz. Er war voller Freude und Dankbarkeit. Ich erfuhr, dass er in ein paar Tagen seinen 83. Geburtstag hatte und in einem Seniorenheim lebte. Und da ich Lobpreiserin bin und selbst Lieder schreibe und Gitarre spiele, bot ich ihm an, ihn zu besuchen und ein Geburtstagslied für ihn zu schreiben. Er freute sich sehr darüber. Ich backte einen Kuchen mit der Aufschrift „Happy birthday“, nahm einen Blumenstrauß mit und meldete mich bei der Heimleitung an.
Zwei Pflegerinnen begleiteten mich, gemeinsam zogen wir dann mit dem Lied „Happy birthday to you“ durch die Tür ein. Danach sang ich mein selbst geschriebenes Lied. Er fing an zu weinen und erzählte, dass er schon viele Jahre nicht mehr seinen Geburtstag gefeiert hatte, seit dem tragischen Tod seiner Lebensgefährtin, die bei einem Zugunglück ums Leben kam, welches er überlebt hatte. Wir sprachen über den Glauben und ich konnte für ihn beten. Im Anschluss hatte ich noch ein Gespräch mit der Heimleitung, die mir anbot alle 3 Monate zu der gemeinsamen Geburtstagsfeier der Heimbewohner zu singen. Dies tat ich gern und ich nahm, na klar, auch meine Herzkarten mit.
Einmal lernte ich einen Straßenmusiker im Hafen von Laboe kennen. Ich gab ihm auch eine Herzkarte und als er erfuhr, dass ich auch singe, gab er mir die Möglichkeit, ein selbstgeschriebenes Lied zu singen. Ich wählte ein Lied über die Liebe des Vaters aus mit dem Titel „Du bist grenzenlos geliebt“ – der Musiker begleitete mich mit der 2. Stimme.
Auch ihm gab ich eine Herzkarte und er lud mich zu seinem Stand auf dem Handwerkermarkt ein. Als ich ankam, stand da die Herzkarte auf dem Ladentisch. Er hatte eine Musikanlage und bat mich, doch auch dort zu singen. Abba öffnete Türen und berührte Herzen.
Auch den ganzen Sommer über, im Rahmen der Urlaubskirche, bei der ich mitwirkte, hatte ich die Möglichkeit zu singen und jedem persönlich eine Herzkarte zu schenken.
Abbas Liebe hat mich von einer Entmutigten zu einer Ermutigerin gemacht. Seine Liebe machte mich zu Hoffnungsträgerin und Freudenbotin. Alle Ehre sei Abba.
Und Gott spricht: „Siehe ich mache alles neu!“ Off. 21,5

In Jesu Liebe

Elke

 

Ich bin schon lange Christ…

Ich bin schon lange Christ, hatte aber immer das Gefühl- etwas fehlt.
Pete Creig (Gründer des Gebetshauses) sagte einmal in seinem Zeugnis: „In mir brannte so eine Sehnsucht, dass ich überall, wo gebetet und gesegnet wurde, hinrannte und mir Segen und Gebet abholte. Sogar als für werdende Mütter gebetet wurde war ich da.“
Ich konnte das so nachempfinden, spiegelte es doch meinen Hunger und Sehnsucht wider.
Von einem Freund wurde ich auf die Vaterherzbewegung aufmerksam gemacht und so meldete ich mich im August 2018 zur Vaterherzschule in Krelingen an.

Wisst ihr: ich habe mich immer empfunden wie der kleine Punchinello in der Geschichte von Max Lucado, beklebt mit ganz viel (negativ) Punkten: Du bist hässlich, Du kannst dies nicht, Du bist nicht so wie die…  

Punchinello fand den Weg zu Meister Eli, seinem Schöpfer, und unter SEINEM Blick fielen nach und nach seine Punkte ab.

So war mein Erleben in der Zeit der Vaterherzschule, ich lernte den VATER kennen, nicht den strengen, missachtenden, abwesenden, abwertenden, Zeigefinger zeigenden sondern einen VATER – voll Liebe, Verständnis, Zeit, Zugewandtheit und noch so viel mehr.

Noch braucht es Zeit, Altes immer wieder abzuschütteln, aber das eine habe ich zutiefst verstanden: Ich bin willkommen im Vaterhaus der Liebe Gottes – was für ein großes Geschenk und ich lerne immer mehr geliebt zu leben.

Michaela