Das Staunen neu lernen

Kann man sich wohlmöglich an die Wunder des Lebens gewöhnen?
Können wir Menschen tatsächlich vergessen, wie geheimnisvoll und wunderschön die Glücksmomente des Alltags ihren Weg zu unseren Herzen finden?
Wie lernen wir nur neu das Staunen?
Kindliches Erstaunen. Dieses Dastehen mit weit geöffneten Augen und offenem Mund; völlig fasziniert und gebannt über all dem Wundervollen und Wundersamen, das sich da vor uns auftut. Verloren in überwältigenden Gefühlswelten, ohne Bodenhaftung in Zeit und Raum.

Kannst Du Dich noch erinnern, wie Du zum ersten Mal entdeckt hast, dass aus einer Raupe ein Schmetterling werden kann? Wie aus einer kleinen Kaulquappe ein Frosch hervorkommt? Wie aus einem Ei ein Küken schlüpft?
Ja! Wie sogar ein neues Leben im Bauch einer Mutter heranwächst?

Erinnerst Du Dich noch an die ersten bewussten Wahrnehmungen der Jahreszeiten: wie im Frühling alles Leben aufzuwachen scheint. Kahle Bäume werden grün angemalt. Ein Meer von bunter Blumenpracht entfaltet sich vor unseren Augen. Knospen platzen auf und bringen Blütenzauber hervor. Herrliche Düfte überströmen die Lüfte. Die ganze Schöpfung scheint aufzuatmen. Geradezu ins Leben hinein zu explodieren.
Und dann kommt der Sommer. Mit Sonnenschein, Wolkentanz, Regenbogen und schier überfließender Vielfalt an Farben, Formen, Vogelgesang und Summen der Bienen.
Hast Du Dich auch schon mal gefragt, wie das geht? Wie können solch dicke Hummeln mit solch kurzen Flügelchen nur fliegen? Wie funktioniert das alles?
Wir stehen vor der atemberaubenden Kulisse majestätischer Berge. Wir schwimmen in einem erfrischenden See. Unsere Füße waten durch die Wellen, die an einem sandigen langen Strand des Meeres sanft heranrollen. Wir blicken auf den endlos weiten Horizont. Der große Feuerball der Sonne färbt sich in schönsten Rottönen und scheint im Meer einzutauchen.
Und eh wir uns versehen, ist schon wieder Herbst. Zeit für Frucht und Ernte. Goldene Weizenfelder werden eingeholt. Die Lese in den Weinbergen beginnt. Wälder färben sich bunt. Jetzt ist die Zeit der Stürme und der langen Nächte.
Im Winter scheint dann alles zu Ende zu sein. Regen und Kälte, kahlgefegte Bäume, braune leere Felder, nicht enden-wollende dunkle Tage. Der Eindruck entsteht: alles sei irgendwie vergänglich und endgültig.
Bis dann der Schnee kommt. Dieses Wunder in Weiß. Eine weiße Decke legt sich still, lautlos und sanft über die ganze Schöpfung. Die Welt scheint wie verzaubert. Es erinnert ein bisschen an Hochzeit; an das weiße Kleid der Braut.

Bis dann wieder alles von vorne beginnt. Unermüdlich, immer wieder frisch und neu. Die Tage, die Monate, die Jahre. Der perfekte Rhythmus des Lebens. Und wir mittendrin dabei. Solange wir denken können. Solange wir da sind. Aber auch schon ewig lange vor uns und ganz gewiss auch dann noch, wenn wir nicht mehr hier verweilen.
Ich will uns erinnern an all die Situationen unseres kleinen Lebens, wo wir denken könnten, das sei rein zufällig gewesen. Jene wundervollen Führungen und Fügungen. Jene ungeahnten, unerwarteten Wendungen und Möglichkeiten, die sich auf einmal, wie aus dem Nichts, vor uns auftun. Da sind plötzlich Wege, Auswege, wo vorher noch keine waren. Da schließt sich schmerzhaft eine Tür der Erwartung direkt vor unserer Nase und justament kurz darauf, öffnet sich vor uns eine neue, andere Tür der Gelegenheit.

Der eine sagt dann: „Schwein gehabt!“
Wir aber bekennen: „Gott gehabt! Das war kein bloßer Zufall, sondern Gott-Fall. Ein Zufallen Gottes. Unser Vater im Himmel hat es uns hinzu-fallen lassen!“

Wir brauchen neue Augen dafür, um diese Einsicht selber zu erfahren und zu erkennen.
Erneuerte Augen des Herzens, um besser sehen zu können.
Die ganze Welt steckt voller Wunder Gottes. Überall sind die Spuren Seiner großen Liebe, Seiner genialen Allmacht und Seiner faszinierenden Schönheit zu entdecken.
Nichts, aber auch rein gar nichts, ist zufällig, banal oder unwichtig.

Für den, der neu Vertrauen und Staunen lernt, für denjenigen ergibt alles einen Sinn. Früher oder später. Alles ist ein Teil von einem viel größeren Ganzen. Das ganze Leben, das ganze Universum, auch meine kleine Biographie.
Alles, absolut alles, ist eingebettet in die vollkommene Symphonie des Lebens.
Unser Komponist, unser Schöpfer und Master-Designer, weiß genau, was ER da tut.
Wir können IHM voll vertrauen! Wir sollten IHM vertrauen!

Und dabei neu das Staunen lernen.
Mit Staunen beginnt jede Form der Anbetung und des Lobpreis.
Bevor wir neue Worte, Lieder und Ausdrucksformen finden, um Gott zu preisen, dürfen wir erst einmal sprachlos werden. Darf es uns den Atem verschlagen.
Wir bleiben stehen und verharren. Wir begreifen mit unseren Herzen und ertasten mit unseren Händen. Wir fühlen mit unserem Herzen und spüren ihm nach.
Augenweide und Ohrenschmaus, Festgelage für unser Innen-erlebnis.

Staunen passt sehr gut zu Kindern. Zu uns Kindern des Allerhöchsten.
Staunen ist unsere Lieblings-Beschäftigung.

So wünsche ich allen einen Sommer mit vielen Wow-Momenten, in denen wir neu das Staunen über Abbas Größe und Liebe lernen!

Matthias Hoffmann
Sommer 2021

Der wichtigste Auftrag des Himmels

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben
mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele
und mit deinem ganzen Denken,
und deinen Nächsten,
wie dich selbst!“
Matthäus 22, 37 -39

Auf Nachfrage, was das größte Gebot Gottes sei – mit anderen Worten: was ist der größte und wichtigste Auftrag des Himmels, antwortet Jesus mit diesen bekannten Bibelversen. Kurz zusammengefasst und auf den Punkt gebracht:
1. Gott lieben
2. Den Nächsten lieben
3. Sich selbst lieben

Gott zu lieben, haben wir im Laufe der letzten Jahre durch die Offenbarung der Vaterliebe ganz neu entdecken dürfen. Ein neues Gottesbild: wir haben einen absolut nur guten und liebevollen Vater-Gott. Eine neue Nähe und Freundschaft in unserer Beziehung zu Abba: Vertrauensvolle Intimität und Gottes-Erkenntnis (Jada) sind zu Lebensräumen unserer neuen Gottesbeziehung geworden. Wir leben jetzt im Vaterhaus Seiner Liebe und sind bei einem nur guten Gott angekommen. Für viele von uns endete damit nach vielen Jahren endgültig die Schreckensherrschaft falscher und irreführender Gottesbilder.

Auch den Nächsten lieben zu lernen, ist uns mittlerweile mehr vertrauter geworden. Wir durften viele hilfreiche Schritte mit einander entdecken und gehen lernen, wie wir noch besser an unser Herz herankommen. Heilung und Befreiung fließen, wenn wir die Herzen der Einzelnen mit dem Vaterherzen Gottes in Berührung bringen. Wenn Gottes Vaterliebe unsere kleinen Herzen überflutet, können wir anfangen, selbst Feinde zu lieben. Opfer können Tätern vergeben und sogar ihre Peiniger lieben lernen. Das ist die Agape; eine göttliche Liebe, die nicht von dieser Welt kommt. Sie entspringt direkt aus dem Herzen des Vaters.

Wenn es aber um den dritten Aspekt geht: sich selbst lieben, da haben wir nach wie vor einen immensen Nachholbedarf (auch als Vaterherzler). Sich selbst finden, zu sich kommen, bei mir selber ankommen. Das ist für viele von uns völlig unbekanntes Terrain. Das haben wir noch nie richtig gelernt. Es ist wie vermintes Land. Manchen mag es so, wie mir selber, dabei ergehen:

Ich wurde gelehrt, Nachfolge Jesu bedeutet diametral etwas anderes, nämlich:
Selbst-Verleugnung, mein ICH zu kreuzigen, meinen eigenen Wünschen abzusterben und ja nicht zu viel Wert auf Selbst-Betrachtung zu legen. Das ewige Drehen um sich selbst, diese egozentrische Nabelschau, wurde als hochgradig schädlich eingestuft. Kennt das noch jemand außer mir?

Und nun spricht der Vater so gänzlich anders zu meinem Herzen (und auch zu Dir!):
„Fang bitte an, Dich selber wichtiger zu nehmen. Denke größer von Dir. Lerne Dich zu bejahen, Dich selbst anzunehmen und Dich selber zu lieben. Werde Freund Deines eigenen Herzens. Sei gut zu Dir und beschenke Dich selbst mit Achtsamkeit!“

Selbstannahme bedeutet bei Abba:
„Du darfst JA zu dir sagen. JA zu Deinem Körper, Deiner Seele und Deinem Geist. JA zu Deiner Biographie und allen Deinen Wegen – denn Dein Immanuel ist für Dich!

Selbstbewusstsein bedeutet bei Abba:
„Sei Dir bewusst, wer Du selbst bist. Du bist Mein Kind. In Christus ist Dein Leben in Mir verborgen. Ich bin doch Dein Vater, der Dich erwählt hat!“

Selbstvertrauen bedeutet bei Abba:
„Sei mit Dir selbst vertraut. Lerne bewusst Dein Innerstes, Dein Herz, kennen. Lerne Mir zu vertrauen aus der Mitte Deiner Selbst. Glaube an Dich, denn Ich glaube auch an Dich!“

Selbstwertgefühl bedeutet bei Abba:
„Fühle Dich selber, spüre dem nach, was Ich in Dich hineingelegt habe. Bejahe die Emotionen, Gefühle und Empathie, die Dir von Mir geschenkt wurden. Ich habe starke Gefühle für Dich!“

Selbstwertschätzung bedeutet bei Abba:
„Werde Dir bewusst, wie kostbar und wertvoll Du für Mich bist. Sei Dir selbst etwas wert und lebe danach. Du bist teuer erkauft und bist mein Schatz!“

Da liegen noch spannende Jahre vor uns. Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit. Es ist nie zu spät, sich selber besser kennen und lieben zu lernen!
Und heute ist ein guter Tag, damit zu beginnen!

Schalom
Matthias Hoffmann

„MEIN Kind, Du kennst doch MEIN Vaterherz, – oder…?!“

Je länger ich mit Abba unterwegs bin, umso vertrauter wird ER mir
– aber auch umso mehr Fragen stellen sich mir.
Ich verstehe bei Weitem nicht alle SEINE Wege und lerne täglich Neues hinzu.
Ja, die meiste Zeit, so empfinde ich, muss der Vater mir beibringen, die Welt mit ganz neuen Augen zu betrachten. ER ist unermüdlich dabei, falsche unzureichende Gedanken und Festlegungen aus mir zu entfernen und dagegen SEINE göttlichen Emotionen und Weisheiten in mich tiefer zu verankern. Es gibt noch so vieles, was ich zuvor ver-lernen muss, damit ich Neues er-lernen kann!

Über 60 Jahre christliche Sozialisation liegen hinter mir. Maßstäbe, Verständnis, Ethik, Moralvorstellungen der westlichen abendländischen humanistischen Kultur haben mein inneres Wertesystem entscheidend mitgeprägt. Schulwissen und Bildung durch jahrelanges Studieren haben nicht nur Wahrheiten in mich gepflanzt. Oben drein kommt noch der Zeitgeist, der mitreden will. Ich bin oft überrascht von manchem wirren Halbwahrheiten und Lügen, die wie Unkraut aus dem Verborgenen meines Unterbewusstseins, aus mir hervorkeimen können. So danke ich dem guten Gärtner meines Herzens, meinem Abba-Vater, für alles Unkrautjäten und für das neue Pflanzen von herrlicher göttlicher Offenbarung! Abba hat SEINEN Baum des Lebens in die Mitte meines Herzensgartens gesetzt. Nun darf ich täglich von den guten Früchten dieses Lebensbaumes essen!

Wer von euch kennt sie nicht, diese Fragezeichen, die sich einstellen wollen, wenn wir wieder einmal etwas auf unserem Lebensweg nicht verstehen können und wir das Elend, durch das wir gerade gehen, absolut nicht mit der Liebe Gottes zusammen bekommen. Wie passen Leiderfahrungen, bittere Enttäuschungen und Traumata zu der Erfahrung der Liebe des Vaters? Und auch beim Bibellesen werden wir auf so manchen inneren Knoten stoßen. Da stellt sich uns die bange Frage: wie lieb ist eigentlich der „liebe Gott“? – wenn wir da vom Zorn Gottes, Gericht am Jüngsten Tag und ewigen Höllenfeuer lesen… Oder wie passt das zu Gottes Barmherzigkeit, wenn ganze Völker in SEINEM Namen ausgelöscht werden sollen. Erscheint unser Gott im AT nicht ganz schön rachsüchtig? Da können schon ein paar erhebliche Zweifel an der Güte unseres Vaters im Himmel auftauchen!

Also, wem es auch so oder ähnlich ergeht, für den habe ich eine Gute Nachricht, direkt aus dem Himmel. Abba-Vater sagt uns, Dir und mir:
MEIN Kind, Du kennst doch MEIN Vaterherz, – oder…?!
ICH bin nicht so grausam und ungerecht, wie es Dir manchmal erscheinen mag. Du müsstest MICH doch mittlerweile besser kennen gelernt haben. Und wenn nicht – dann habe bitte den Mut, Dich neu auf MICH einzulassen, wie ICH wirklich bin. Schau Dir MEIN Herz an. Das kannst Du in MEINEM Sohn Jesus Christus hundertprozentig widergespiegelt sehen.“
Wir dürfen Abbas Vaterherz kennenlernen…mehr und mehr!
So werden wir Ruhe finden in all unseren Fragen, Zweifel und ungelösten Knoten.
Abbas Liebe ist vollkommen, gerecht und gut! ER ist nur gut! ER kann nicht anders!
Wir können IHM voll vertrauen – unter allen Umständen.
Wenn wir also wieder einmal etwas nicht recht verstehen können, weil es auf den ersten (und wohlmöglich tausendsten) Blick nicht mit SEINER Liebe zusammengeht, dann lasst uns daran festhalten und sagen: „Abba, ich kenne doch Dein Herzschlag voller Liebe, Deinen Duft der Güte und die Melodie Deiner Gnade…  und ich weiß, dass alles mir zum Besten mitwirken muss!  Deine Liebe gewinnt immer …ganz gewiss…sie hat das erste und das letzte Wort!“

So seid gesegnet mit vielen neuen und tiefergehenden Erfahrungen und Begegnungen mit der Liebe des Vaters. Wer Abbas Herz kennt, wird gut durch jede Zeitenwende gelangen!

Schalom
Matthias Hoffmann

Bitte, das Allerwichtigste nicht vergessen!

Unser Abba-Vater-Gott ist die Liebe in Person. (1.Jh.4,8)
In Jesus Christus kam ER, um uns zu demonstrieren, wie diese Liebe menschlich nahe aussieht. (Jh.3,16)
Durch Seinen guten Geist will der Vater Seine Liebe in unsere Herzen gießen. (Röm.5,5)
Das größte Gebot ist: Gott lieben, den Nächsten lieben und uns selber lieben. (Mt.22,37-39)
Am Ende der Zeit wird auf der ganzen Welt Liebe fehlen. (Mt.24,12)
Doch Gottes Liebe macht den großen Unterschied; darum gibt es nichts Wichtigeres für uns zu tun, als uns zuerst von IHM lieben zu lassen…solange bis wir überfließen mit Seiner Liebe (1.Jh.4,19)
Wir sind erst wirklich Jesu Jünger, wenn wir in Seiner Liebe bleiben und Seine Liebe in uns bleibt.  (Jh. 15,9)
Wir werden als Christen an dieser Liebe Gottes erkannt (Jh.13,13)
Die Agape-Liebe Gottes ist und bleibt das Größte und Wichtigste für alle Zeiten. Denn Gottes Liebe wird gewinnen! (1.Kor.13,13)
So – und dann leben wir in einer verrückten Zeit, wie der unsrigen heute.
Da werden Journalisten und Politiker mit Hass-Mails und Morddrohungen überschüttet. Das Internet ist voll mit polarisierenden Meinungsäußerungen. Da geht es hart zur Sache. Was ist nun Fake, was ist die Wahrheit? Wer blickt da noch durch? Wer hat denn nun recht? Gemeinden spalten sich an Fragen, wie: Mundmaske-tragen ja oder nein? Impfen ja oder nein? Populistische Propaganda ist überall auf dem Vormarsch. Auf allen Kanälen der Medien werden wir damit dauer-beschallt. Und selbst auf der großen Bühne der Weltpolitik scheinen die ohnmächtigen Mächtigen nicht mehr fähig, einander respektvoll zu behandeln. Ebenso findet eine Verrohung in Worten und Gewalttaten in Ehe und Familie, Nachbarschaft und Privatbereich statt. Was ist nur passiert, wenn etwa Polizisten und Sanitäter um ihr Leben fürchten müssen, wenn sie nur ihren Dienst nachgehen wollen?

Hier zerbricht gerade etwas vor unser aller Augen!
Wir erleben mit Erschrecken, wie das prophetische Wort Jesu in Erfüllung geht:
Und die Liebe wird erkalten!
Das geschieht in unserer Gesellschaft, hier  in Deutschland und weltweit – aber leider auch unter den Christen in den Gemeinden.

Doch wir sollten es besser wissen: Das Allerwichtigste ist die Liebe Gottes!
Lasst uns lieben, denn der Vater hat uns zuerst geliebt! Einen anderen Auftrag haben wir nicht. Lasse Dich füllen mit Seiner Agape-Liebe, bis Du überläufst. Dann können wir sogar „die Feinde“ lieben. Du sagst, Du hast keine Feinde?! – Dann überleg mal bitte, welcher Politiker, oder Mensch in Deiner Umgebung oder wohlmöglich Du selbst, Dir mächtig auf den Keks geht?!
Da fängt nämlich Feindes-Liebe an. Wenn ich meine Hände zum Gebet erhebe, dann habe ich keine Hand mehr frei zum Fingerzeigen. Und wenn ich jemanden in Liebe herzlich umarme (passt auf, diese Zeiten werden wieder kommen!), dann habe ich keine Möglichkeit mehr, zu zuschlagen!

Jesus, Gottes Vaterherz in Person, sagt: Niemand hat größere Liebe, als derjenige, der sein Leben für die Freunde opfert. Aber ER, Jesus, starb für uns alle, als wir noch Feinde Gottes waren. Seine Feindesliebe hat uns das Leben gerettet. Eine größere Liebe und Macht gibt es nicht. Nur Gottes Liebe kann die Welt retten! Sie ist und bleibt das Allerwichtigste!!!

Bitte lasst uns das niemals vergessen, auch als Vaterherz-bewegte Menschen!

In Seiner großen Liebe verbunden

Eurer Matthias Hoffmann
April 2021

Alles hat SEINE Zeit…

Aus Prediger 3:
„Alles hat seine bestimmte Stunde und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit:…Geborenwerden hat seine Zeit und Sterben hat seine Zeit…Weinen hat seine Zeit und Lachen hat seine Zeit…Klagen hat seine Zeit und Tanzen hat seine Zeit…Umarmen hat seine Zeit und sich der Umarmung enthalten hat seine Zeit…Suchen hat seine Zeit und Verlieren hat seine Zeit…alles hat seine Zeit!“

Unser Abba-Papa ist ein Ewig-Vater.  ER ist ewig, Alpha und Omega, ohne Anfang und Ende. ER war immer schon da und wird immer da sein. ER lebt gehimmelt außerhalb von Zeit und Raum, jedenfalls gemessen nach unseren Maßstäben. Und doch durchdringt Abbas Ruach-Atem-Geist alle Dimensionen des Geschaffenen in den Himmeln, sowie im weiten Kosmos und auf unserer kleinen Erde. ER ist Immanuel. Gott bei uns. Überall. Ein nahes Wesen. Der Allgegenwärtige.
Selbst die Wissenschaft (von Astrophysik über Quantenphysik) muss mittlerweile erkennen, dass das Meiste im Universum, so wie auch in den Atomen, für unser menschliches Auge unsichtbar bleibt, aber dennoch real vorhanden ist. Der Spruch – „ich glaube nur, was ich sehen kann!“ – funktioniert so nicht mehr! „Zeit und Raum sind relativ“, das wusste schon der geniale Albert Einstein vor fast 100 Jahren.
Und das bezeugt uns auch die Weisheit und Wahrheit der Bibel!

Alles hat SEINE Zeit. Nämlich Gottes Zeit.
Abba kennt das passende Maß. ER behält den Überblick und weiß am besten, wann etwas beginnen und wieder aufhören soll. Es war und ist Ausdruck Seiner Gnade, dass wir Menschenkinder (nach dem Sündenfall) in begrenzter Zeit- und Raum-Dimension weiterleben. Man stelle sich nur mal kurz vor, wenn ein böser Diktator ewig leben könnte. Wie furchtbar wäre das, wenn ein Schrecken nie ein Ende fände.  Das wäre die Hölle auf Erden.

Ich will Dir heute zusprechen: Alles hat SEINE Zeit in Deinem Leben!
Jede Krise, jedes Leid, jede Krankheit…alles Schwere, was uns trifft, musste vorher an den liebenden Augen von Abba vorbei. Und ER allein weiß, wie lange es dauert! Es dauern  muss. Im Glauben hat alles Sinn und Ziel, auch wenn wir es jetzt noch nicht sehen und verstehen können. Alles hat hier einen Start und auch ein Finale. Begrenztes Leben tut oftmals weh, aber ist auch heilsam zugleich.

Jesus Christus ist Anfänger und Vollender; derselbe gestern, heute und in Ewigkeit!  ER, das Vaterherz Gottes in Person, ist derjenige, der war und ist und kommen wird. ER durchschreitet alle Dimensionen von Zeit und Raum und herrscht in Seiner absoluten perfekten Liebe darin und darüber.
Das reicht um geborgen zu leben, in Zeiten wie diese!

Matthias Hoffmann
März 2021

Herzen werden offenbar…

Ich sitze völlig entspannt bei Abba im Wohnzimmer im Vaterhaus der Liebe Gottes. Mein Geist ruht an himmlischen Orten, mein Herz fühlt sich gehimmelt an. Hier bei IHM ist es gut sein. Sein Friede und Seine Geborgenheit erfüllen mich an diesem Ort, ganz nahe an Seinem Herzen, in Seiner Gegenwart. Ich schaue mit dem Vater zusammen aus dem Fenster. Wir beobachten, was da gerade zurzeit auf unserem kleinen blauen Planeten so abläuft.

Und ich frage Abba: „Papa, was machst Du da eigentlich gerade? Ich verstehe es nicht, aber ich merke da läuft zurzeit etwas absolut Wichtiges und Weltveränderndes ab. Mein aufrichtiger Wunsch ist es nur, dass ich Dir dabei nicht im Wege stehe oder mich unbewusst sogar gegen Dich und Dein Wirken stelle. Ich verstehe es nur nicht. Kannst Du es mir bitte erklären?!“

Abba schaut mich mit Seinen großen, wunderbaren, gütigen Augen an und sagt:
„Mein geliebter Sohnemann, ICH bin dabei überall auf der Welt die Herzen Meiner Kinder zu durchleuchten. Herzen werden offenbar! ICH bringe aus der Tiefe hervor, was sich in diesen Herzen alles verborgen hält: Stolz, Eifer, Angst, Vertrauen, Einsamkeit, Egoismus, Hoffnungslosigkeit, Mut, Zuversicht, Unabhängigkeit, Liebe, Barmherzigkeit, Dankbarkeit, Segen…was auch immer es sein mag. Es muss ans Licht kommen! Es kann nicht verborgen bleiben!
Das ist wie eine enorme Inventur der Herzen. Alle Menschen, alle Nationen, alle Gesellschaften sind auf dem Prüfstand. Das gehört zur großen Vorbereitung fürs Finale.“

Ich werde still und lass Abbas Worte auf mich wirken; sinne darüber nach.

Ja, auch mein Herz wird in diesen Tagen durchleuchtet. Auch mein Herz offenbart, was alles in ihm steckt. Gutes und Böses. Vertrauensvolles und Ängstliches. Allzu menschliche Gedanken, Ärger und Sorgen. Und daneben dann wieder himmlischer Schalom, große Dankbarkeit und göttliche Perspektiven.
Es tut mir so gut, alles auszugießen. Vor Jesus im Gebet alles aussprechen, leer werden, es in mein Tagebuch aufschreiben, Worte finden und formulieren, zu stammeln, zu schweigen. Ich lege alles in Jesu durchbohrte Hände und vertraue meinem himmlischen Vater. ER, der das ganze Universum schuf und dem Tod die Macht am Kreuz nahm, DER hat  immer einen Ausweg!
Und je leerer ich werde, umso mehr kann ER mein Herz wieder neu füllen, bis es überfließt mit Seiner Gnade, Liebe und Hoffnung!

„Danke, Abba, alle Deine Wege sind vollkommen, gerecht und sehr gut!“

Matthias Hoffmann
Februar 2021

2021 …. ERWARTUNGSVOLL

Wenn ich gefragt werde, wie es mir zurzeit so geht, und wie ich auf das kommende Jahr blicke, dann antworte ich: „Ich lebe ERWARTUNGSVOLL!

Ja, ich weiß selber, die Umstände sehen völlig anders aus. Unsere Welt dreht sich momentan im Kreis. Der Stolz der ohnmächtigen Mächtigen ist noch lange nicht da angekommen, dass sie nach Gottes Lösungen fragen würden. Und auch der Leib Jesu, die Kirche in ihren verschiedenen Erscheinungsformen, zeichnet eher ein Zerrbild ihrer selbst, gefangen zwischen blindem Aktivismus und kraftloser Unsichtbarkeit.

Aber, wenn ich bete – und ich bete wirklich viel, ich verbringe ganze Tage in Abbas Gegenwart – dann höre ich immer nur eines: „WARTE AUF MICH! – Warte auf Mein Eingreifen. Erwarte Mein Kommen. Lebe erwartungsvoll; sei gespannt auf das, was ICH zu tun vermag!“

Am Neujahrsmorgen bin ich aufgewacht mit den Worten: LASS ABBA MACHEN! Ich habe diese drei kleinen Worte ganz laut und deutlich in meinem Herzen vernommen. Sie stehen jetzt auf einer Karte geschrieben und hängen über meinem Schreibtisch.

Wer mich kennt, weiß, wie gerne ich plane und wie viele Visionen und Ideen ständig in mir leben. Aber diese Worte von Abba, hören sich irgendwie anders an. Das bedeutet doch eher: alle eigenen Pläne, Termine, Vorstellungen aus der Hand geben und IHM, Abba, alles anvertrauen. Nicht selber machen wollen-können-müssen, sondern Abba handeln lassen. Auf Sein Eingreifen warten!

Lass Papa ran. Überlasse IHM doch Deine Fragen, Sorgen und die vielen ungelösten Fälle. Du brauchst es wirklich nicht alleine zu schaffen. Halleluja, es ist nicht zu schaffen! Aber Abba schafft es! Manchmal mit Dir zusammen. Gerne in Dir, – durch vorbereitete Wege in Deinem Herzen. Aber auch oftmals ohne Dich – denn ER ist der Allergrößte. Kinder brauchen einen Vater, der die Dinge für sie erledigt.

Wir sind geboren für eine Zeit wie diese!
Jetzt gilt es Tag für Tag, in allen Herausforderungen, zu lernen und zu erleben, wie uns Abbas Liebe alltagstauglich hindurchträgt. Unser himmlischer Vater lässt Seine Kinder nicht im Stich! Niemals! Und Du und ich – wir dürfen und werden einer verrückten Welt es zeigen, wie das aussieht, dem allmächtigen Abba-Vater unter allen Umständen, immer und überall, zu vertrauen. Wir warten auf IHN. Wir leben ERWARTUNGSVOLL. Abba wird kommen und ER wird den Unterschied machen!

Matthias Hoffmann
Januar 2021

Ein Blick aus Abbas Wohnzimmerfenster

Kennst Du jene Begrüßung:
„Herzlich willkommen im Vaterhaus der Liebe Gottes!“?

Es kann sein, dass Du diese Worte schon x-mal gehört hast. Und zwar von Leuten, die Gott als ihren liebenden Abba-Papa kennen gelernt haben. Die Liebe des Vaters im Himmel ist für solche Menschen geradezu ein neues Zuhause geworden. Ein neuer Lebensraum. Eine neue Adresse. Eine neue Heimat. So, wie wenn man einen neuen Wohnsitz beziehen würde.

Das Vaterhaus der Liebe Gottes muss ein sehr, sehr großes Haus sein – denn Gott ist ja auch sehr, sehr groß. Wenn ER, der Allmächtige und Ewige, da hineinpassen soll und dort sogar thront und wohnt, dann muss es tatsächlich unendlich viel Platz darin geben. Außerdem haben auch noch in diesem Vaterhaus der Liebe alle Kinder Gottes ihren persönlichen Lebensraum. Wenn schon das sichtbare Universum, mit unzähligen Galaxien und Clustern von Sternenhaufen, unvorstellbar gigantisch groß und fortwährend am Expandieren ist, wie mag dann wohl Abbas Vaterhaus aussehen?!  

Doch trotz aller imposanter Größe – kein Bauwerk dieser Welt käme ihm jemals gleich – ist das Vaterhaus der Liebe Gottes ein wunderbarer Ort vertrauter Geborgenheit. Ich kenne keinen Ort, an dem ich lieber wäre, als nur dort zu sein. Die gewaltigen Ausmaße an Größe erschlagen mich nicht. Es ist zwar unmöglich für mich in irgendeiner Weise einen Überblick über die ganze Weite, Tiefe, Höhe, Länge, – über alle Dimensionen und Ebenen dieses Hauses zu haben. Aber das brauche ich auch gar nicht. Solange ich nur weiß, dass Abba-Papa Zuhause ist. Solange mein Immanuel bei mir ist. Dann weiß ich, dann ist alles gut!

Der Vater selbst ist das Licht in diesem Haus. ER ist das absolute Zentrum. Von IHM geht alles pulsierende Leben aus. SEINE Gegenwart schmückt jeden Raum. SEINE Herrlichkeit und Schönheit durchfluten alle Gänge und Säle. Gnade und Güte sind wie die Luft zum Atmen an diesem Ort. SEINE Freundlichkeit und Barmherzigkeit erzeugen überall die lebensspendende Wärme und nötige Raumtemperatur. Alles riecht, schmeckt, sieht danach aus, hörst sich so an, fühlt sich wie… beim himmlischen Papa Zuhause sein.

Und dennoch gibt es Kinder Gottes, die wollen einfach nicht hereinkommen. Sie spielen weiterhin draußen vor der Tür die alten Macht-Spielchen der Waisenkinder:
Wer ist der Größte? Wer ist der Beste? Wer hat das Meiste?
– so als ob sie den Ruf von Abba nicht gehört hätten. Sie sehen, dass die Tür zum Vaterhaus Gottes sperrangelweit offensteht. Deutlich erkennen sie die Lichtstahlen, die aus dem Haus hervorleuchten und die Dunkelheit der Nacht erhellen. Sie spüren sogar die wohltuende Wärme des knisternden Feuers, das bereits drinnen brennt. Und trotzdem kommen sie nicht näher und gehen auch keinen Schritt hinein!
Kannst Du Dir das vorstellen?!

Ja, das gibt es leider wirklich! Ich kenne das sogar aus eigener Erfahrung.
Wir sind fast schon Zuhause angekommen, stehen bereits mit einem Fuß auf der Schwelle, und können doch weiterhin draußen vor der Tür unser Dasein fristen.
Es gibt einen himmelweiten Unterschied: sind wir beim Vaterhaus oder im Vaterhaus?! Wir können uns ganz nahe beim Vaterhaus der Liebe Gottes aufhalten, aber ohne, dass es uns tiefer hineinzieht. Wir genießen die Atmosphäre, die das Vaterhaus umgibt mit Musik, Farben, Düften, Wärme und Lichter. Aber wir nehmen nicht wirklich Wohnung. Wir ziehen nicht real ein. Wir verlagern nicht unseren Lebensmittelpunkt dorthin. Wir verlassen nicht Altes, um das Neue einzunehmen.

Oder? – Oder wir leben drinnen im Vaterhaus der Liebe! Wir laufen hinein in die offenen Arme SEINER Vaterliebe. Wir erwählen SEINE Nähe zu unserer konstanten Heimat. Dann wird dies Bild und geistliche Gleichnis vom Vaterhaus zu einer Wirklichkeit, die unseren Alltag erfüllt und vollständig umprägt. Wer drinnen beim Vater einzieht und Wohnung nimmt, der lebt auf; der fängt an zu erahnen, wie Gott SICH Leben überhaupt vorgestellt hat.

Das Leben drinnen mag anfangs für uns noch sehr ungewohnt sein. Mit dem himmlischen Vater zu kuscheln oder Ewigkeiten lang mit IHM zu plaudern. IHM alle Fragen der Welt stellen zu dürfen. IHM in der Werkstatt des Lebens bei der Arbeit zu zusehen. SEINEN Herzschlag zu hören und mitempfinden zu dürfen, wie es IHM persönlich bei all dem Schrecklichem ergeht, was in der Welt geschehen kann.  Ja, hier drinnen ist uns SEINE Sicht der Dinge so viel näher. Da sind die Meinungen der anderen Kindsköpfe, und seien sie dreimal klug, gar nicht so beeindruckend!

Es lohnt sich, aus Abbas Wohnzimmerfenster einen Blick auf die Welt zu werfen. Hier drinnen erfahren unsere Herzen mehr Wahrheit und Weisheit, als alle Nachrichtensendungen, sozialen Medien und kompetenten Meinungen der Welt uns jemals anbieten könnten. Aus Abbas himmlischer Perspektive sehen die Dinge der Welt vollkommen anders aus. Nicht religiös, rechthaberisch, parteiisch; auch nicht rebellisch oder populistisch – sondern göttlich, einfach himmlisch und Papa-mäßig!

Ich habe Abbas Einladung gehört und nehme sie gerne an. Genau jetzt in dieser dunklen Zeit von Irrungen und Verwirrungen. Gerade jetzt will ich mich im Vaterhaus der Liebe Gottes bergen und bei IHM bleiben. Ich will auf Papas Schoß sitzen, ganz nahe an SEINEM Herzen. Ich will aus Abbas Wohnzimmer einen Blick auf die Welt werfen und in SEINEN Schalom leben. Und so erfüllt, will ich dann gerne wieder andere Menschenkinder damit anstecken: mit Gottes Trost, Herzensfrieden und neuer Hoffnung!

Matthias Hoffmann
November 2020

GEBOREN FÜR EINE ZEIT WIE DIESE…

Noah…geboren für eine Zeit, wo die Sünde überhandnahm

Abraham…geboren für eine Zeit, als die meisten Menschen nicht mehr an Gott glaubten

Josef… geboren für eine Zeit, in der die eigenen Brüder ihn umbringen wollten

Moses…geboren für eine Zeit, in der Israel in Ägypten versklavt und unterdrückt lebte

Josua… geboren in einer Zeit, als das verheißene Land Kanaan voller Feinde war

David … geboren in einer Zeit, als Israel uneins und zerstritten war

Jona… geboren in einer Zeit, als gottlose Nationen, wie Ninive, die Welt beherrschten

Jesaja… geboren in einer Zeit, als kriegerische Völker, wie Assur, aufstanden, um Israel zu unterdrücken

Daniel und seine drei Freunde im Feuerofen… geboren für eine Zeit, in der man versuchte Israel auszuradieren und ins Exil nach Babylon verschleppte

Ester … geboren für eine Zeit, um ihr Volk vor dem ersten Holocaust zu bewahren

Petrus und Johannes… geboren für eine Zeit, in der die ersten Christenverfolgungen begannen

Johannes der Täufer… geboren für eine Zeit, als das Römische Joch erdrückend hart auf dem Volk Gottes lag

Jesus von Nazareth …geboren für eine Zeit, als sich das Römische Imperium auf dem Höhepunkt seiner Macht wähnte

Stephanus und Paulus … geboren für eine Zeit, um als Märtyrer und Blutszeuge für das Evangelium Christi einzustehen

Die alten Kirchenväter … geboren für eine Zeit, in der die verfolgte junge Gemeinde Jesu zu einer verfolgenden Machtorganisation pervertierte

Die Reformatoren – wie John Wycliff, Johann Hus, Martin Luther – geboren für eine Zeit, in der nach tausend Jahren finsterem Mittelalter das helle Licht des Evangeliums wieder neu auf zu strahlen begann

Die Pietisten – wie Speener, Zinzendorf, Bach, Tersteegen – geboren für eine Zeit, als der aufklärerische, liberale Zeitgeist, wie ein Krebsgeschwür, zerstörend um sich fraß

Bekennende Christen weltweit – wie Bonhoeffer, unsere Glaubensgeschwister in der chinesischen Untergrundkirche – geboren für eine Zeit, in der dämonische Geistesmächte eine ganze Welt vernichten wollten

Hoffnungsträger – wie Billy Graham, Reinhard Bonnke, Mutter Theresa, John Wimber – geboren für eine Zeit, in der sich die Menschheit nach zwei verheerenden Weltkriegen neu aufstellen und sortieren lernte

Und Wir … Leute wie Du und ich heute, geboren für eine Zeit wie diese… mitten in Globalisierung, Digitalisierung, Terrorgefahr, Umweltzerstörung, Migrations-Völkerwanderung und was sonst noch täglich auf uns einstürmen mag…

Jesus Christus sagt: Ich lebe und ihr sollt auch leben!  ICH bin das Licht der Welt und ihr seid das Licht der Welt!

Matthias Hoffmann
Oktober 2020

Eine besondere Zeit…

Wir haben momentan Passionszeit. Es ist Fastenzeit, Zeit der inneren Vorbereitung. Im Kirchenjahr sind wir auf dem Weg nach Golgatha und hin zum hellen Ostermorgen.

Und plötzlich ist nichts mehr, wie es vorher war…

Leere Regale im Supermarkt. Menschen auf den Straßen mit Atemschutzmasken. Geschlossene Schulen und öffentliche Ämter. Ein mulmiges Gefühl, wenn jemand in unserer Nähe hustet. Es scheint fast nur noch ein Thema zu geben. Corona!

Ist alles nur Fake und Hype, absolutes Überreagieren der ohnmächtigen Mächtigen und Publicity-gierigen Besserwisser?! Oder steckt wirklich die reale Gefahr einer globalen Katastrophe dahinter, die es um jeden Preis zu verhindern gilt?! –
Wer weiß das schon?!
Anscheinend hat da jeder so seine eigene, persönliche Meinung und gibt sie gerne bereitwillig über die neuen sozialen Medien weiter (- so wie ich jetzt. Ich kann mich kaum mehr retten vor Mails und WhatsApp Chats zu diesem Thema). Stündlich gibt es neue, noch aktuellere Nachrichten. Was gestern gesprochen wurde, gilt heute schon längst nicht mehr. Wer hätte das für möglich gehalten, wie sich unsere kleine Welt in nur wenigen Tagen so völlig verändern kann?! Auch bei uns, bei VATERHERZ BEWEGT, fallen Seminare und Gottesdienste in den kommenden Wochen aus.
Und was kommt dann danach? Wie wird es weitergehen?

Die momentane Weltsituation wird geistlich sehr unterschiedlich gesehen, verstanden und beurteilt. Die einen wähnen bereits den Untergang der Weltwirtschaft, soziale Verwerfungen und den kommenden Antichristen. Die anderen sprechen von einer vorbereiteten Zeit der Gnade, wo Gott uns an unsere Grenzen führt, um uns näher an Sein Herz zu ziehen.

Ich glaube, diese Tage sind eine ganz besondere Zeit unseres himmlischen Vaters…!


„Corona“ – heißt übersetzt „Krone“.

Nur EINER ist würdig die Krone zu tragen. Das ist Jesus Christus, Gottes Sohn. Der ehemals Dornen-Gekrönte, und jetzt Reich-Gekrönte König der Könige und Herr der Herren! ER allein regiert die Welt. IHM ist nichts entglitten oder außer Kontrolle geraten. ER hat das erste und das letzte Wort!

Albert Frey

Der Geist Gottes betont die Worte aus Psalm 91 in diesen Tagen besonders (es lohnt sich, sie immer wieder neu betend zu lesen!). Wir leben unter Abbas Schutzschirm – und sind geborgen in Seiner Liebe, inmitten einer Welt voller Gefahren, Ängste und Bedrohungen. Wir sind klein, aber unser Papa ist absolut groß und kann einfach alles!

Bitte lasst uns noch einmal genauer hinschauen, mit Augen von geliebten Töchtern und Söhnen des Allmächtigen, und begreifen, was zurzeit hinter den Kulissen abläuft:

  1. Die Götzen unserer modernen Gesellschaft wackeln und fallen. Gestern wurde noch gesagt: Geld regiert die Welt. Finanzen, Gesundheit, Wohlstand…alles kann so schnell zerbrechen. Ein Overkill an Informationen des digitalen Zeitalters zeigt seine verwundbarem Stellen.

  2. Unserem Land wird eine Sabbath-Ruhe verordnet
    Ganze Nationen stehen auf einmal still. Eine unfreiwillige Atempause und Entschleunigung. Neue Frei-Räume entstehen, Gott zu suchen.

  3. Wir erleben schmerzhaft die Grenzen des Machbaren
    Der Satz: „Wir schaffen das!“ – wird als Lüge entlarvt. Die Ohnmacht der Mächtigen und Klugen wird offenbar. Wir brauchen die Hilfe eines Anderen. Wir brauchen Gottes Hilfe!

  4. Wir lernen neu Dankbarkeit für das scheinbar Selbstverständliche
    Nichts ist sicher, planbar und selbstverständlich. Wir lernen alles neu, dankbar zu empfangen (selbst Nudeln und Kloopapier). So Gott will und wir leben – diese neue Perspektive ist ein heilsames Korrektiv.

  5. Flexibilität: Wir lernen neue Wege zu suchen und zu gehen
    Keine Gottesdienste in Kirchengebäuden und der Himmel stürzt doch nicht ein. Neue kreative Wege der Gemeinschaft werden gefunden. Solidarität ist stärker als egoistische Alleingänge.


Lasst uns diese Krise als Chance Gottes begreifen lernen! Was wirst Du mit den „geschenkten Zeit- und Frei-Räumen“ der kommenden Tage und Wochen anfangen?

Hier drei Tipps von mir:

  1. Gebet
    Lasst uns unser Vaterland täglich segnen mit einem offenen Herzen: Deutschland braucht Abbas Hilfe und Rettung!

  2. Genuss
    Genieße den kommenden Frühling. Sei dankbar für alles und freue Dich kindlich am Leben. Lebe geborgen, ohne Sorgen!

  3. Glauben
    Lerne kindlich vertrauensvoll alles in Abbas Hände zu legen. Deine Zeit, Pläne, Gesundheit, Beziehungen, Finanzen – einfach alles!

Lebe behütet, gehimmelt und geliebt

Dein /Euer Bruder und Weggefährte
Matthias Hoffmann
März 2020