Abba sagt: „Ich bin mittendrin. Ich leide mit Euch!“

Meine geliebten Kinder! Glaubt Mir bitte, Ich weiß, wie es euch ergeht in diesen Tagen. Wie es euch jetzt zu Mute ist. Und seid gewiss: Ich leide mit Euch! So wie gute Eltern die Schmerzen ihrer Kinder doppelt so stark mitempfinden. Ich stehe nicht kaltherzig daneben, als ob es Mich in Meiner Allmacht nicht betreffen würde. Nein, Ich bin mittendrin! HINENI: Ich sehe euch!

Ich bin mittendrin im Bombenhagel. Mittendrin im Kampf ums nackte Überleben. Mittendrin im Blutvergießen. Mittendrin in Todesängsten und im jämmerlichen Sterben. Aber auch mittendrin in der Ohnmacht von Armut und Hungersnöten. Mittendrin in Ungerechtigkeiten und zerstörenden Strukturen, wo Meine Kinder versklavt und unterdrückt werden. Ich kenne jede Form von abgrundtiefer Boshaftigkeit menschlicher, fehlgeleiteten Natur und auch jede Art dämonischer Zerstörungswut. Ich weiß aus eigener Anschauung sehr gut, wie sich Folterqualen anfühlen. Was es bedeutet, zu Unrecht verurteilt zu werden. Ich kenne die dunkelsten Gefängniszellen und die schmutzigsten Winkel auf Erden aus eigenem Erleben. Ich war selber im Rachen des Todes.

Bitte, vergesst es niemals, Meine Kinder, mit Wem ihr es zu tun habt! Schaut her und seht, hier sind meine durchbohrten Hände und Füße. Hier ist meine durchstochene Seite mit der weit offen klaffenden Wunde. Geöffnet, damit ihr Mein Herz besser sehen könnt. Mein Vaterherz! Wie es in Liebe für jeden einzelnen von euch schlägt!

Mein Vaterherz schlägt für Meine Kinder! Mein Vaterherz schlägt auch für Dich! Ich fühle eure Schmerzen mehr, als ihr alle zusammen es je fühlen könntet. Ich leide mit euch, meine Kinder! Das alte Kreuz auf Golgatha ist der stärkste Beweis dafür. Beweis Meiner ganzen Empathie, Meiner uneingeschränkten Fürsorge und Meiner unermesslichen Barmherzigkeit. Meiner Passion für euch! Für eine ganze Welt!

Jetzt hat Meine neue Passions-Zeit begonnen!

Darum blickt hinauf zum Kreuz. Schaut Jesus an. Jesus verkörpert Meine Vaterliebe wie kein anderer. Mein geliebter Sohn ist der wahre Ausdruck Meines Vaterherzens. Schaut das Kreuz an und erkennt die gewaltige Dimension Meiner Vaterliebe. Dann werdet auch ihr eure Herzen zur Ruhe bringen können, mitten im Tumult und Chaos dieser Weltzeit. HINENI: siehe, Ich bin bei euch alle Tage – bis ans Ende der Welt!

Matthias Hoffmann April 2022

Anders leben als Kinder Gottes:
Dafür sein…und doch gegen den Strom schwimmen!

„Weil Gott (unser Vater) so barmherzig ist, fordere ich euch nun auf, liebe Brüder (Geschwister), euch mit eurem ganzen Leben für Gott einzusetzen. Es soll ein lebendiges und heiliges Opfer sein – ein Opfer, an dem Gott Freude hat. Das ist ein Gottesdienst, wie er sein soll.
Deshalb orientiert euch nicht am Verhalten und an den Gewohnheiten dieser Welt, sondern lasst euch von Gott durch Veränderung eurer Denkweise in neue Menschen verwandeln (Metamorphose). Dann werdet ihr wissen, was Gott von euch will:
Es ist das, was gut ist und IHN freut und Seinem Willen vollkommen entspricht!“
Römer 12,1+2 (Neues Leben Bibel, mit eigenen Anmerkungen)

Zu allen Zeiten bedeutet Nachfolge Jesu, anders leben, als die meisten Menschen um einen her. Christen machen den Unterschied. Sie leben mitten in der Welt, sind aber nicht von der Welt. Wir kennen solche Sätze: „Sei ein lebendiger Fisch und schwimme gegen den Strom! Nur tote Fische lassen sich mit der Strömung treiben! Aber wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen!“

Gegen den Strom schwimmen!
Nur, was bedeutet das für die Kinder Gottes von heute?!

Bedeutet gegen den Strom der Massen-Meinung anschwimmen, eine kritische Distanz einnehmen gegen „die da oben“ (Politiker, Medien, Wissenschaft und Kommerz)?
Oder bedeutet es gerade genau das Gegenteil davon, nämlich nicht mitzumachen, wenn alle auf „die da oben“ draufhauen und ihnen alles möglich Boshafte unterstellen?

Bedeutet es in Zeiten wie diesen, treu zu der eigenen Kirche und Gemeinde zu stehen, – egal, welch hilfloses und harmloses Zerrbild sie momentan widerspiegelt?
Oder bedeutet es, gerade genau das Gegenteil – nämlich, dass es jetzt an der Zeit ist, die alten ausgetretenen Wege zu verlassen und neues Land einzunehmen: also neue Formen von Gemeinschaft der Kinder Gottes zu suchen?

Bedeutet der Lebensstil des „anders-lebens“, dass wir heute alles anders machen müssen, als bisher: irgendwie moderner, mehr hipp und vor allem digitalisierter – frei nach dem Motto: Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen?!
Oder bedeutet es genau das Gegenteil davon: ja nicht auf den Zeitgeist reinfallen und bloß nicht, mehr Wert auf Präsentation und äußere Erscheinungsformen legen, als auf die Inhalte und Personen – also weniger Technik und dafür mehr authentisches Sein?!

Wer hat denn nun mehr recht?
Wer lebt mehr nach dem Willen Gottes?
Auf wessen Seite steht wohl der Vater am meisten?

Wir sind alle Papas Lieblingskinder!
Unser Abba ist immer für uns – für Seine Kinder!
ER hasst die Sünde, aber ER liebt die Sünder – und ER kann das Beides sehr gut auseinanderhalten und doch zusammenleben!
Darum ist die Berufung Seiner Kinder auch immer zuerst:
dafür sein … das heißt, für die Menschen sein… und nicht nur dagegen sein, dagegenhalten mit unseren Überzeugungen und Meinungen!

Egal, welche Wege und Positionen wir jeweils finden und einnehmen im Hören auf Abbas Stimme (so gut es halt jeder kann); welche politischen Parteien wir bevorzugen; welchen Quellen und Medien wir unser Vertrauen schenken; zu welchen Ergebnissen wir jeweils finden mögen, wenn es um praktische Entscheidungen des Alltags geht…es gibt meistens nicht nur den einen richtigen Weg, der für alle anderen genauso gelten muss. Mich erinnert das an den Streit unter den ersten Gemeinden: Wie hältst du es mit der Beschneidung? Darf man Götzenopferfleisch essen oder mit Römern Gemeinschaft haben…? Die einen hielten es so, die anderen genau anders herum und beide Seiten meinten, sie schwämmen damit genau gegen den Strom, und Gott müsste deshalb auf ihrer Seite stehen.

Doch im entgegengesetzten Geist Jesu leben, bedeutet nicht, es richtig oder falsch zu machen. Dann sind wir wieder beim Baum der Erkenntnis angelangt und landen am Schluss nur in neuer Gesetzlichkeit (- nur so, nach meiner/unserer Erkenntnis, und ja nicht anders!). Unser Abba-Vater steht immer auf der Seite Seiner Liebe!

Wer in der Liebe des Vaters leben lernt, der wird anders leben, indem er zu allererst dafür ist! Nämlich für die Menschen,- egal, welche Meinungen sie vertreten. Wohlmöglich sogar das genaue Gegenteil von dem, was mir wichtig und richtig erscheint. Der wird ein liebendes, offenes, weiches, gewinnendes Herz zeigen und keinen sturen Betonkopf voller Hartherzigkeit (oder gar Hass).
Ja, wir dürfen und sollen uns unterscheiden und gegen den Strom schwimmen, wie immer wir das persönlich verstanden haben. Aber unser Herz voller Liebe wird den Unterschied machen und Kurs halten.
Lasst uns bitte nicht Recht haben wollen, sondern vor allem Liebe haben wollen!

In diesem Sinne:
lebt geliebt, gehimmelt und überaus reich gesegnet in stürmischen Zeiten

Euer Matthias Hoffmann

„Im nächsten Jahr wird alles wieder so schön, wie es früher einmal war…!“

Ha-ha-ha…Halleluja!
Wir sind Abbas Kinder und wissen es hoffentlich besser als die Fake News, die uns mit ihren Lügen einlullen wollen!
Unsere Welt unterliegt der Sog-Kraft eines enormen Wandels. Wir durchleben wieder einmal eine epochale Zeitenwende. Bibel-Informierte Menschen wissen es schon lange… Das Böse wächst weiter, aber auch das Gute reift aus. Licht und Finsternis liegen ganz nahe beieinander. Nicht der Klimawandel oder ein Virus bestimmen letzten Endes die Geschichte der Menschheit, sondern Jesus Christus allein. ER ist der König der Könige und der Herr über alle Herren. Anno Domini – nach IHM – nach Seinem ersten Kommen werden unsere Jahre gezählt! Christus regiert! ER hat das erste und das letzte Wort!

Manchmal könnte man diese Wahrheit glatt aus den Augen verlieren, wenn man zur Weihnachtszeit nur ein kleines Baby in der Futterkrippe liegen sieht! So ohnmächtig und winzig, hilflos und zerbrechlich – wie Menschenbabys halt sind.
Aber das ist in Wahrheit der Messias, der Retter der Welt. Der Immanuel. Gott mit uns. Gott für uns und bei uns. Der Sohn des Ewig-Vaters. Das Vaterherz Gottes kommt uns menschlich so nahe in dieser Version des Sohnes aus Fleisch und Blut.

Jesus kam schon einmal, um die Welt zu retten. Es gab damals keine andere Lösung für die Probleme der Menschenkinder. Und Jesus wird noch ein zweites Mal kommen. Weil auch dieses Mal die Not der Menschheit nicht auf menschliche Weise zu lösen sein wird. Übrigens, dass Jesus wiederkommen wird, gehört zu den ältesten Bekenntnissen der Christenheit. Das wird tausendfach in den Kirchen im „Apostolischen Glaubensbekenntnis“ ungläubig runtergeleiert: „…sitzend zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird ER kommen, zu richten die Lebenden und die Toten!“ –
Wer´s glaubt wird selig! Amen, dazu!

Schon vor 2000 Jahren haben viele Zeitgenossen es nicht erkannt. Sie sahen nur ein schreiendes Baby, nur einen verrückten Wanderprediger, nur einen nackten Mann am Kreuz. Aber mir und Dir ist der auferstandene Jesus Christus begegnet. Und jetzt wissen wir es: ER ist wahrhaftig auferstanden und ER ist der Sieger über alle Macht der Finsternis.
Unser ehemaliger Bundespräsident Gustav Heinemann war ein gläubiger Christ. Von ihm stammt der Ausspruch:
„Die Herren dieser Welt gehen, unser Herr kommt!“ (1950)

Ja, weil das die Wahrheit ist, brauchen wir uns nicht vor der Zukunft zu fürchten!
Abbas Worte (die Bibel) bezeugen seit Generationen: Es wird immer schlimmer werden und zugleich immer herrlicher mit dieser Welt. Bis wir nach Hause kommen. Bis uns der Vater endlich zurück ins Vaterhaus holen kommt. Dazu wird ER Jesus noch einmal auf unseren Planeten senden. –
Wer´s glaubt, wird selig! Amen, dazu!

Ich wünsche allen unseren Lesern eine erwartungsvolle Weihnachtszeit und ein fett gesegnetes Neues Jahr!

Matthias Hoffmann
Dezember 2021

Gewöhn´dich an anders!

Mit diesen Worten wirbt die neue TV Serie „The Chosen“ (die Erwählten), die momentan die Runde in der christlichen Szene macht.

Man kann diese sehenswerte Serie im Playstore kostenfrei als App „The Chosen“ runterladen und alle Filme im englischen Original schauen – oder die erste Staffel mit deutscher Synchronisation beim scm Verlag als DVD erwerben.

Ja, alles läuft zur Zeit etwas anders, als wir es für eine sehr lange Zeit gewohnt waren!
Die ganze Welt ist wieder einmal in einem rasanten Transformations-Prozess.
Jeder von uns kann da gleich mal seinen eigenen Realitäts-Check machen:
Kannst Du Dich noch an die Zeit erinnern, in der Du kein Smartphone hattest und auch kein Navi fürs Auto – und in der unsere Kanzlerin nicht Angela Merkel hieß?

In den letzten zehn bis zwanzig Jahren gab es eine enorme Beschleunigung von Entwicklungen auf jeder Ebene: in der Gesellschaft (Home-Ehe, Diversität, Populismus), in der Weltpolitik (Verschiebung der Machtverhältnisse nach Asien), weltweite Herausforderungen (Globalisierung, Terrorbedrohung, Klimawandel, Finanzkrisen, demographischer Wandel, Migrationsströme, Autonomiebestrebungen) und nicht zu vergessen die digitale Revolution (Soziale Medien, Internet, Handys, selbstfahrende Autos bis hin zur künstlichen Intelligenz).

Wir leben in der Zeitwende (Epoche), von der wir unseren Enkelkindern erzählen werden, wie sich in nur wenigen Jahren alles radikal verändert haben wird. Nichts bleibt so, wie es einmal war! Weißt Du noch, … vor 18 Monaten? Da kannten wir Worte, die uns jetzt täglich medial begleiten, wie „Corona, Lockdown, Inzidenzzahlen“ noch gar nicht. Und wer war noch mal zuletzt im Weltall oder auf dem Mars? Die Chinesen, die Japaner, Tesla oder Samsung? Unsere kleinen Seelen und Privatleben haben enorme Mühe bei dem Tempo der Entwicklungen überhaupt noch hinterherzukommen.

In den letzten anderthalb Jahren hat sich so viel für jeden von uns im Alltag spürbar und täglich erfahrbar verändert. Ich meine jetzt nicht nur Mundmasken, Corona-Tests, Home Office und explodierende Energiekosten. Ich blicke auf eine gespaltene Gesellschaft, auf eine gespaltene Welt. Wir „Abendländler“ waren bisher immer gewohnt, als Sieger auf der Sonnenseite zu leben. Wir haben gar nicht bemerkt, dass die Sonne bereits weitergezogen und längst wo anders aufgegangen ist…nämlich im „Morgenland“, in Asien.

Ja, dieses „anders“ kann uns echt verwirren, Angst machen, überfordern und depressiv im Burn-out enden lassen.
Darum ist es jetzt absolut notwendig, dass wir Kinder des Höchsten wieder einmal mehr und neu auf Jesus Christus, den Anfänger und Vollender unseres Vertrauens schauen!
Seit Jesus vor 2000 Jahren unseren kleinen blauen Planten besuchte, gilt: „gewöhn´dich an anders!“
ER ist der ganz ANDERE! ER ist anders als die Frommen und Religiösen dachten. ER ist anders als ich es selber oftmals für möglich halte. Seine Liebe und Seine Gnade sind so anders, als alles andere, was ich bisher kennengelernt habe. Und ER hält die ganze Welt in Seiner Hand. Zu allen Zeiten. Deshalb können wir IHM auch jetzt vertrauen. Mitten in dieser neuen Zeitenwende.

Wir kennen ja Abbas Vaterherz. Wir kennen doch Jesus und können in Seiner Liebe vertrauensvoll zur Ruhe kommen. Unter allen Umständen!
Wir sind Seine Auserwählten – chosen – Kinder, Freunde, Familie;
die Gemeinschaft der Erwartungsvollen, Seine Braut!

Matthias Hoffmann
Oktober 2021

Das Staunen neu lernen

Kann man sich wohlmöglich an die Wunder des Lebens gewöhnen?
Können wir Menschen tatsächlich vergessen, wie geheimnisvoll und wunderschön die Glücksmomente des Alltags ihren Weg zu unseren Herzen finden?
Wie lernen wir nur neu das Staunen?
Kindliches Erstaunen. Dieses Dastehen mit weit geöffneten Augen und offenem Mund; völlig fasziniert und gebannt über all dem Wundervollen und Wundersamen, das sich da vor uns auftut. Verloren in überwältigenden Gefühlswelten, ohne Bodenhaftung in Zeit und Raum.

Kannst Du Dich noch erinnern, wie Du zum ersten Mal entdeckt hast, dass aus einer Raupe ein Schmetterling werden kann? Wie aus einer kleinen Kaulquappe ein Frosch hervorkommt? Wie aus einem Ei ein Küken schlüpft?
Ja! Wie sogar ein neues Leben im Bauch einer Mutter heranwächst?

Erinnerst Du Dich noch an die ersten bewussten Wahrnehmungen der Jahreszeiten: wie im Frühling alles Leben aufzuwachen scheint. Kahle Bäume werden grün angemalt. Ein Meer von bunter Blumenpracht entfaltet sich vor unseren Augen. Knospen platzen auf und bringen Blütenzauber hervor. Herrliche Düfte überströmen die Lüfte. Die ganze Schöpfung scheint aufzuatmen. Geradezu ins Leben hinein zu explodieren.
Und dann kommt der Sommer. Mit Sonnenschein, Wolkentanz, Regenbogen und schier überfließender Vielfalt an Farben, Formen, Vogelgesang und Summen der Bienen.
Hast Du Dich auch schon mal gefragt, wie das geht? Wie können solch dicke Hummeln mit solch kurzen Flügelchen nur fliegen? Wie funktioniert das alles?
Wir stehen vor der atemberaubenden Kulisse majestätischer Berge. Wir schwimmen in einem erfrischenden See. Unsere Füße waten durch die Wellen, die an einem sandigen langen Strand des Meeres sanft heranrollen. Wir blicken auf den endlos weiten Horizont. Der große Feuerball der Sonne färbt sich in schönsten Rottönen und scheint im Meer einzutauchen.
Und eh wir uns versehen, ist schon wieder Herbst. Zeit für Frucht und Ernte. Goldene Weizenfelder werden eingeholt. Die Lese in den Weinbergen beginnt. Wälder färben sich bunt. Jetzt ist die Zeit der Stürme und der langen Nächte.
Im Winter scheint dann alles zu Ende zu sein. Regen und Kälte, kahlgefegte Bäume, braune leere Felder, nicht enden-wollende dunkle Tage. Der Eindruck entsteht: alles sei irgendwie vergänglich und endgültig.
Bis dann der Schnee kommt. Dieses Wunder in Weiß. Eine weiße Decke legt sich still, lautlos und sanft über die ganze Schöpfung. Die Welt scheint wie verzaubert. Es erinnert ein bisschen an Hochzeit; an das weiße Kleid der Braut.

Bis dann wieder alles von vorne beginnt. Unermüdlich, immer wieder frisch und neu. Die Tage, die Monate, die Jahre. Der perfekte Rhythmus des Lebens. Und wir mittendrin dabei. Solange wir denken können. Solange wir da sind. Aber auch schon ewig lange vor uns und ganz gewiss auch dann noch, wenn wir nicht mehr hier verweilen.
Ich will uns erinnern an all die Situationen unseres kleinen Lebens, wo wir denken könnten, das sei rein zufällig gewesen. Jene wundervollen Führungen und Fügungen. Jene ungeahnten, unerwarteten Wendungen und Möglichkeiten, die sich auf einmal, wie aus dem Nichts, vor uns auftun. Da sind plötzlich Wege, Auswege, wo vorher noch keine waren. Da schließt sich schmerzhaft eine Tür der Erwartung direkt vor unserer Nase und justament kurz darauf, öffnet sich vor uns eine neue, andere Tür der Gelegenheit.

Der eine sagt dann: „Schwein gehabt!“
Wir aber bekennen: „Gott gehabt! Das war kein bloßer Zufall, sondern Gott-Fall. Ein Zufallen Gottes. Unser Vater im Himmel hat es uns hinzu-fallen lassen!“

Wir brauchen neue Augen dafür, um diese Einsicht selber zu erfahren und zu erkennen.
Erneuerte Augen des Herzens, um besser sehen zu können.
Die ganze Welt steckt voller Wunder Gottes. Überall sind die Spuren Seiner großen Liebe, Seiner genialen Allmacht und Seiner faszinierenden Schönheit zu entdecken.
Nichts, aber auch rein gar nichts, ist zufällig, banal oder unwichtig.

Für den, der neu Vertrauen und Staunen lernt, für denjenigen ergibt alles einen Sinn. Früher oder später. Alles ist ein Teil von einem viel größeren Ganzen. Das ganze Leben, das ganze Universum, auch meine kleine Biographie.
Alles, absolut alles, ist eingebettet in die vollkommene Symphonie des Lebens.
Unser Komponist, unser Schöpfer und Master-Designer, weiß genau, was ER da tut.
Wir können IHM voll vertrauen! Wir sollten IHM vertrauen!

Und dabei neu das Staunen lernen.
Mit Staunen beginnt jede Form der Anbetung und des Lobpreis.
Bevor wir neue Worte, Lieder und Ausdrucksformen finden, um Gott zu preisen, dürfen wir erst einmal sprachlos werden. Darf es uns den Atem verschlagen.
Wir bleiben stehen und verharren. Wir begreifen mit unseren Herzen und ertasten mit unseren Händen. Wir fühlen mit unserem Herzen und spüren ihm nach.
Augenweide und Ohrenschmaus, Festgelage für unser Innen-erlebnis.

Staunen passt sehr gut zu Kindern. Zu uns Kindern des Allerhöchsten.
Staunen ist unsere Lieblings-Beschäftigung.

So wünsche ich allen einen Sommer mit vielen Wow-Momenten, in denen wir neu das Staunen über Abbas Größe und Liebe lernen!

Matthias Hoffmann
Sommer 2021

Der wichtigste Auftrag des Himmels

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben
mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele
und mit deinem ganzen Denken,
und deinen Nächsten,
wie dich selbst!“
Matthäus 22, 37 -39

Auf Nachfrage, was das größte Gebot Gottes sei – mit anderen Worten: was ist der größte und wichtigste Auftrag des Himmels, antwortet Jesus mit diesen bekannten Bibelversen. Kurz zusammengefasst und auf den Punkt gebracht:
1. Gott lieben
2. Den Nächsten lieben
3. Sich selbst lieben

Gott zu lieben, haben wir im Laufe der letzten Jahre durch die Offenbarung der Vaterliebe ganz neu entdecken dürfen. Ein neues Gottesbild: wir haben einen absolut nur guten und liebevollen Vater-Gott. Eine neue Nähe und Freundschaft in unserer Beziehung zu Abba: Vertrauensvolle Intimität und Gottes-Erkenntnis (Jada) sind zu Lebensräumen unserer neuen Gottesbeziehung geworden. Wir leben jetzt im Vaterhaus Seiner Liebe und sind bei einem nur guten Gott angekommen. Für viele von uns endete damit nach vielen Jahren endgültig die Schreckensherrschaft falscher und irreführender Gottesbilder.

Auch den Nächsten lieben zu lernen, ist uns mittlerweile mehr vertrauter geworden. Wir durften viele hilfreiche Schritte mit einander entdecken und gehen lernen, wie wir noch besser an unser Herz herankommen. Heilung und Befreiung fließen, wenn wir die Herzen der Einzelnen mit dem Vaterherzen Gottes in Berührung bringen. Wenn Gottes Vaterliebe unsere kleinen Herzen überflutet, können wir anfangen, selbst Feinde zu lieben. Opfer können Tätern vergeben und sogar ihre Peiniger lieben lernen. Das ist die Agape; eine göttliche Liebe, die nicht von dieser Welt kommt. Sie entspringt direkt aus dem Herzen des Vaters.

Wenn es aber um den dritten Aspekt geht: sich selbst lieben, da haben wir nach wie vor einen immensen Nachholbedarf (auch als Vaterherzler). Sich selbst finden, zu sich kommen, bei mir selber ankommen. Das ist für viele von uns völlig unbekanntes Terrain. Das haben wir noch nie richtig gelernt. Es ist wie vermintes Land. Manchen mag es so, wie mir selber, dabei ergehen:

Ich wurde gelehrt, Nachfolge Jesu bedeutet diametral etwas anderes, nämlich:
Selbst-Verleugnung, mein ICH zu kreuzigen, meinen eigenen Wünschen abzusterben und ja nicht zu viel Wert auf Selbst-Betrachtung zu legen. Das ewige Drehen um sich selbst, diese egozentrische Nabelschau, wurde als hochgradig schädlich eingestuft. Kennt das noch jemand außer mir?

Und nun spricht der Vater so gänzlich anders zu meinem Herzen (und auch zu Dir!):
„Fang bitte an, Dich selber wichtiger zu nehmen. Denke größer von Dir. Lerne Dich zu bejahen, Dich selbst anzunehmen und Dich selber zu lieben. Werde Freund Deines eigenen Herzens. Sei gut zu Dir und beschenke Dich selbst mit Achtsamkeit!“

Selbstannahme bedeutet bei Abba:
„Du darfst JA zu dir sagen. JA zu Deinem Körper, Deiner Seele und Deinem Geist. JA zu Deiner Biographie und allen Deinen Wegen – denn Dein Immanuel ist für Dich!

Selbstbewusstsein bedeutet bei Abba:
„Sei Dir bewusst, wer Du selbst bist. Du bist Mein Kind. In Christus ist Dein Leben in Mir verborgen. Ich bin doch Dein Vater, der Dich erwählt hat!“

Selbstvertrauen bedeutet bei Abba:
„Sei mit Dir selbst vertraut. Lerne bewusst Dein Innerstes, Dein Herz, kennen. Lerne Mir zu vertrauen aus der Mitte Deiner Selbst. Glaube an Dich, denn Ich glaube auch an Dich!“

Selbstwertgefühl bedeutet bei Abba:
„Fühle Dich selber, spüre dem nach, was Ich in Dich hineingelegt habe. Bejahe die Emotionen, Gefühle und Empathie, die Dir von Mir geschenkt wurden. Ich habe starke Gefühle für Dich!“

Selbstwertschätzung bedeutet bei Abba:
„Werde Dir bewusst, wie kostbar und wertvoll Du für Mich bist. Sei Dir selbst etwas wert und lebe danach. Du bist teuer erkauft und bist mein Schatz!“

Da liegen noch spannende Jahre vor uns. Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit. Es ist nie zu spät, sich selber besser kennen und lieben zu lernen!
Und heute ist ein guter Tag, damit zu beginnen!

Schalom
Matthias Hoffmann

„MEIN Kind, Du kennst doch MEIN Vaterherz, – oder…?!“

Je länger ich mit Abba unterwegs bin, umso vertrauter wird ER mir
– aber auch umso mehr Fragen stellen sich mir.
Ich verstehe bei Weitem nicht alle SEINE Wege und lerne täglich Neues hinzu.
Ja, die meiste Zeit, so empfinde ich, muss der Vater mir beibringen, die Welt mit ganz neuen Augen zu betrachten. ER ist unermüdlich dabei, falsche unzureichende Gedanken und Festlegungen aus mir zu entfernen und dagegen SEINE göttlichen Emotionen und Weisheiten in mich tiefer zu verankern. Es gibt noch so vieles, was ich zuvor ver-lernen muss, damit ich Neues er-lernen kann!

Über 60 Jahre christliche Sozialisation liegen hinter mir. Maßstäbe, Verständnis, Ethik, Moralvorstellungen der westlichen abendländischen humanistischen Kultur haben mein inneres Wertesystem entscheidend mitgeprägt. Schulwissen und Bildung durch jahrelanges Studieren haben nicht nur Wahrheiten in mich gepflanzt. Oben drein kommt noch der Zeitgeist, der mitreden will. Ich bin oft überrascht von manchem wirren Halbwahrheiten und Lügen, die wie Unkraut aus dem Verborgenen meines Unterbewusstseins, aus mir hervorkeimen können. So danke ich dem guten Gärtner meines Herzens, meinem Abba-Vater, für alles Unkrautjäten und für das neue Pflanzen von herrlicher göttlicher Offenbarung! Abba hat SEINEN Baum des Lebens in die Mitte meines Herzensgartens gesetzt. Nun darf ich täglich von den guten Früchten dieses Lebensbaumes essen!

Wer von euch kennt sie nicht, diese Fragezeichen, die sich einstellen wollen, wenn wir wieder einmal etwas auf unserem Lebensweg nicht verstehen können und wir das Elend, durch das wir gerade gehen, absolut nicht mit der Liebe Gottes zusammen bekommen. Wie passen Leiderfahrungen, bittere Enttäuschungen und Traumata zu der Erfahrung der Liebe des Vaters? Und auch beim Bibellesen werden wir auf so manchen inneren Knoten stoßen. Da stellt sich uns die bange Frage: wie lieb ist eigentlich der „liebe Gott“? – wenn wir da vom Zorn Gottes, Gericht am Jüngsten Tag und ewigen Höllenfeuer lesen… Oder wie passt das zu Gottes Barmherzigkeit, wenn ganze Völker in SEINEM Namen ausgelöscht werden sollen. Erscheint unser Gott im AT nicht ganz schön rachsüchtig? Da können schon ein paar erhebliche Zweifel an der Güte unseres Vaters im Himmel auftauchen!

Also, wem es auch so oder ähnlich ergeht, für den habe ich eine Gute Nachricht, direkt aus dem Himmel. Abba-Vater sagt uns, Dir und mir:
MEIN Kind, Du kennst doch MEIN Vaterherz, – oder…?!
ICH bin nicht so grausam und ungerecht, wie es Dir manchmal erscheinen mag. Du müsstest MICH doch mittlerweile besser kennen gelernt haben. Und wenn nicht – dann habe bitte den Mut, Dich neu auf MICH einzulassen, wie ICH wirklich bin. Schau Dir MEIN Herz an. Das kannst Du in MEINEM Sohn Jesus Christus hundertprozentig widergespiegelt sehen.“
Wir dürfen Abbas Vaterherz kennenlernen…mehr und mehr!
So werden wir Ruhe finden in all unseren Fragen, Zweifel und ungelösten Knoten.
Abbas Liebe ist vollkommen, gerecht und gut! ER ist nur gut! ER kann nicht anders!
Wir können IHM voll vertrauen – unter allen Umständen.
Wenn wir also wieder einmal etwas nicht recht verstehen können, weil es auf den ersten (und wohlmöglich tausendsten) Blick nicht mit SEINER Liebe zusammengeht, dann lasst uns daran festhalten und sagen: „Abba, ich kenne doch Dein Herzschlag voller Liebe, Deinen Duft der Güte und die Melodie Deiner Gnade…  und ich weiß, dass alles mir zum Besten mitwirken muss!  Deine Liebe gewinnt immer …ganz gewiss…sie hat das erste und das letzte Wort!“

So seid gesegnet mit vielen neuen und tiefergehenden Erfahrungen und Begegnungen mit der Liebe des Vaters. Wer Abbas Herz kennt, wird gut durch jede Zeitenwende gelangen!

Schalom
Matthias Hoffmann

Bitte, das Allerwichtigste nicht vergessen!

Unser Abba-Vater-Gott ist die Liebe in Person. (1.Jh.4,8)
In Jesus Christus kam ER, um uns zu demonstrieren, wie diese Liebe menschlich nahe aussieht. (Jh.3,16)
Durch Seinen guten Geist will der Vater Seine Liebe in unsere Herzen gießen. (Röm.5,5)
Das größte Gebot ist: Gott lieben, den Nächsten lieben und uns selber lieben. (Mt.22,37-39)
Am Ende der Zeit wird auf der ganzen Welt Liebe fehlen. (Mt.24,12)
Doch Gottes Liebe macht den großen Unterschied; darum gibt es nichts Wichtigeres für uns zu tun, als uns zuerst von IHM lieben zu lassen…solange bis wir überfließen mit Seiner Liebe (1.Jh.4,19)
Wir sind erst wirklich Jesu Jünger, wenn wir in Seiner Liebe bleiben und Seine Liebe in uns bleibt.  (Jh. 15,9)
Wir werden als Christen an dieser Liebe Gottes erkannt (Jh.13,13)
Die Agape-Liebe Gottes ist und bleibt das Größte und Wichtigste für alle Zeiten. Denn Gottes Liebe wird gewinnen! (1.Kor.13,13)
So – und dann leben wir in einer verrückten Zeit, wie der unsrigen heute.
Da werden Journalisten und Politiker mit Hass-Mails und Morddrohungen überschüttet. Das Internet ist voll mit polarisierenden Meinungsäußerungen. Da geht es hart zur Sache. Was ist nun Fake, was ist die Wahrheit? Wer blickt da noch durch? Wer hat denn nun recht? Gemeinden spalten sich an Fragen, wie: Mundmaske-tragen ja oder nein? Impfen ja oder nein? Populistische Propaganda ist überall auf dem Vormarsch. Auf allen Kanälen der Medien werden wir damit dauer-beschallt. Und selbst auf der großen Bühne der Weltpolitik scheinen die ohnmächtigen Mächtigen nicht mehr fähig, einander respektvoll zu behandeln. Ebenso findet eine Verrohung in Worten und Gewalttaten in Ehe und Familie, Nachbarschaft und Privatbereich statt. Was ist nur passiert, wenn etwa Polizisten und Sanitäter um ihr Leben fürchten müssen, wenn sie nur ihren Dienst nachgehen wollen?

Hier zerbricht gerade etwas vor unser aller Augen!
Wir erleben mit Erschrecken, wie das prophetische Wort Jesu in Erfüllung geht:
Und die Liebe wird erkalten!
Das geschieht in unserer Gesellschaft, hier  in Deutschland und weltweit – aber leider auch unter den Christen in den Gemeinden.

Doch wir sollten es besser wissen: Das Allerwichtigste ist die Liebe Gottes!
Lasst uns lieben, denn der Vater hat uns zuerst geliebt! Einen anderen Auftrag haben wir nicht. Lasse Dich füllen mit Seiner Agape-Liebe, bis Du überläufst. Dann können wir sogar „die Feinde“ lieben. Du sagst, Du hast keine Feinde?! – Dann überleg mal bitte, welcher Politiker, oder Mensch in Deiner Umgebung oder wohlmöglich Du selbst, Dir mächtig auf den Keks geht?!
Da fängt nämlich Feindes-Liebe an. Wenn ich meine Hände zum Gebet erhebe, dann habe ich keine Hand mehr frei zum Fingerzeigen. Und wenn ich jemanden in Liebe herzlich umarme (passt auf, diese Zeiten werden wieder kommen!), dann habe ich keine Möglichkeit mehr, zu zuschlagen!

Jesus, Gottes Vaterherz in Person, sagt: Niemand hat größere Liebe, als derjenige, der sein Leben für die Freunde opfert. Aber ER, Jesus, starb für uns alle, als wir noch Feinde Gottes waren. Seine Feindesliebe hat uns das Leben gerettet. Eine größere Liebe und Macht gibt es nicht. Nur Gottes Liebe kann die Welt retten! Sie ist und bleibt das Allerwichtigste!!!

Bitte lasst uns das niemals vergessen, auch als Vaterherz-bewegte Menschen!

In Seiner großen Liebe verbunden

Eurer Matthias Hoffmann
April 2021

Alles hat SEINE Zeit…

Aus Prediger 3:
„Alles hat seine bestimmte Stunde und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit:…Geborenwerden hat seine Zeit und Sterben hat seine Zeit…Weinen hat seine Zeit und Lachen hat seine Zeit…Klagen hat seine Zeit und Tanzen hat seine Zeit…Umarmen hat seine Zeit und sich der Umarmung enthalten hat seine Zeit…Suchen hat seine Zeit und Verlieren hat seine Zeit…alles hat seine Zeit!“

Unser Abba-Papa ist ein Ewig-Vater.  ER ist ewig, Alpha und Omega, ohne Anfang und Ende. ER war immer schon da und wird immer da sein. ER lebt gehimmelt außerhalb von Zeit und Raum, jedenfalls gemessen nach unseren Maßstäben. Und doch durchdringt Abbas Ruach-Atem-Geist alle Dimensionen des Geschaffenen in den Himmeln, sowie im weiten Kosmos und auf unserer kleinen Erde. ER ist Immanuel. Gott bei uns. Überall. Ein nahes Wesen. Der Allgegenwärtige.
Selbst die Wissenschaft (von Astrophysik über Quantenphysik) muss mittlerweile erkennen, dass das Meiste im Universum, so wie auch in den Atomen, für unser menschliches Auge unsichtbar bleibt, aber dennoch real vorhanden ist. Der Spruch – „ich glaube nur, was ich sehen kann!“ – funktioniert so nicht mehr! „Zeit und Raum sind relativ“, das wusste schon der geniale Albert Einstein vor fast 100 Jahren.
Und das bezeugt uns auch die Weisheit und Wahrheit der Bibel!

Alles hat SEINE Zeit. Nämlich Gottes Zeit.
Abba kennt das passende Maß. ER behält den Überblick und weiß am besten, wann etwas beginnen und wieder aufhören soll. Es war und ist Ausdruck Seiner Gnade, dass wir Menschenkinder (nach dem Sündenfall) in begrenzter Zeit- und Raum-Dimension weiterleben. Man stelle sich nur mal kurz vor, wenn ein böser Diktator ewig leben könnte. Wie furchtbar wäre das, wenn ein Schrecken nie ein Ende fände.  Das wäre die Hölle auf Erden.

Ich will Dir heute zusprechen: Alles hat SEINE Zeit in Deinem Leben!
Jede Krise, jedes Leid, jede Krankheit…alles Schwere, was uns trifft, musste vorher an den liebenden Augen von Abba vorbei. Und ER allein weiß, wie lange es dauert! Es dauern  muss. Im Glauben hat alles Sinn und Ziel, auch wenn wir es jetzt noch nicht sehen und verstehen können. Alles hat hier einen Start und auch ein Finale. Begrenztes Leben tut oftmals weh, aber ist auch heilsam zugleich.

Jesus Christus ist Anfänger und Vollender; derselbe gestern, heute und in Ewigkeit!  ER, das Vaterherz Gottes in Person, ist derjenige, der war und ist und kommen wird. ER durchschreitet alle Dimensionen von Zeit und Raum und herrscht in Seiner absoluten perfekten Liebe darin und darüber.
Das reicht um geborgen zu leben, in Zeiten wie diese!

Matthias Hoffmann
März 2021

Herzen werden offenbar…

Ich sitze völlig entspannt bei Abba im Wohnzimmer im Vaterhaus der Liebe Gottes. Mein Geist ruht an himmlischen Orten, mein Herz fühlt sich gehimmelt an. Hier bei IHM ist es gut sein. Sein Friede und Seine Geborgenheit erfüllen mich an diesem Ort, ganz nahe an Seinem Herzen, in Seiner Gegenwart. Ich schaue mit dem Vater zusammen aus dem Fenster. Wir beobachten, was da gerade zurzeit auf unserem kleinen blauen Planeten so abläuft.

Und ich frage Abba: „Papa, was machst Du da eigentlich gerade? Ich verstehe es nicht, aber ich merke da läuft zurzeit etwas absolut Wichtiges und Weltveränderndes ab. Mein aufrichtiger Wunsch ist es nur, dass ich Dir dabei nicht im Wege stehe oder mich unbewusst sogar gegen Dich und Dein Wirken stelle. Ich verstehe es nur nicht. Kannst Du es mir bitte erklären?!“

Abba schaut mich mit Seinen großen, wunderbaren, gütigen Augen an und sagt:
„Mein geliebter Sohnemann, ICH bin dabei überall auf der Welt die Herzen Meiner Kinder zu durchleuchten. Herzen werden offenbar! ICH bringe aus der Tiefe hervor, was sich in diesen Herzen alles verborgen hält: Stolz, Eifer, Angst, Vertrauen, Einsamkeit, Egoismus, Hoffnungslosigkeit, Mut, Zuversicht, Unabhängigkeit, Liebe, Barmherzigkeit, Dankbarkeit, Segen…was auch immer es sein mag. Es muss ans Licht kommen! Es kann nicht verborgen bleiben!
Das ist wie eine enorme Inventur der Herzen. Alle Menschen, alle Nationen, alle Gesellschaften sind auf dem Prüfstand. Das gehört zur großen Vorbereitung fürs Finale.“

Ich werde still und lass Abbas Worte auf mich wirken; sinne darüber nach.

Ja, auch mein Herz wird in diesen Tagen durchleuchtet. Auch mein Herz offenbart, was alles in ihm steckt. Gutes und Böses. Vertrauensvolles und Ängstliches. Allzu menschliche Gedanken, Ärger und Sorgen. Und daneben dann wieder himmlischer Schalom, große Dankbarkeit und göttliche Perspektiven.
Es tut mir so gut, alles auszugießen. Vor Jesus im Gebet alles aussprechen, leer werden, es in mein Tagebuch aufschreiben, Worte finden und formulieren, zu stammeln, zu schweigen. Ich lege alles in Jesu durchbohrte Hände und vertraue meinem himmlischen Vater. ER, der das ganze Universum schuf und dem Tod die Macht am Kreuz nahm, DER hat  immer einen Ausweg!
Und je leerer ich werde, umso mehr kann ER mein Herz wieder neu füllen, bis es überfließt mit Seiner Gnade, Liebe und Hoffnung!

„Danke, Abba, alle Deine Wege sind vollkommen, gerecht und sehr gut!“

Matthias Hoffmann
Februar 2021