Der himmlische Adventskalender


Ich liebe die Weihnachtszeit mit all ihrem Glanz und Glücksmomenten.
Den Duft von Zimt und Tannengrün. Geschenke machen und empfangen. Marzipan und Stollengebäck. Spaziergänge in weißer Winter-Wunder-Landschaft. Kerzenschein und Weihnachtslieder am Kaminfeuer. Ich liebe Weihnachtssterne und Advents-kalender. Halt das ganze volle Programm!

Doch dieses Jahr ist alles irgendwie anders als zuvor.
Dieses Mal hat mein Adventskalender keine 24 Türchen.
Mein Vater im Himmel hat einen ganz Speziellen für mich angefertigt und ihn mir höchstpersönlich überreicht mit folgenden Worten:

„Mein geliebtes Kind, Ich schenke Dir Meinen immerwährenden himmlischen Adventskalender. Er besitzt nur 4 Türen. Aber dahinter verbirgt sich alles, was Mein Herz Dir schenken möchte.

Wenn Du das erste Türchen öffnest, musst Du Dich etwas bücken und kleiner werden, um nach BETHLEHEM in einen Stall zu gelangen. Hier liegt das größte Geschenk, das Ich Dir und allen Menschenkindern je machen konnte. Dieses Geschenk sieht so klein und zerbrechlich aus. Ein Baby in einer Futterkrippe. Dieses Kind ist Jesus, der Messias, Mein Sohn, gekommen um die Welt zu retten!

Wenn Du das zweite Türchen öffnest, kommst Du in eine Zimmermanns Werkstatt nach NAZARETH. Wieder solch ein Ort, an dem man den Allerhöchsten nicht vermuten würde. Was kann schon Gutes, Beeindruckendes, aus Nazareth kommen?!
Und doch, der junge Mann, der dort im Schweiß seines Angesichts mit dem Hobel das harte Holz bearbeitet wird eines Tages an solch einem Holz hängen und damit die Welt retten. Wer hätte das vermutet?! Wahrer Mensch und wahrer Gott zugleich!

Eine dritte Tür am himmlischen Adventskalender öffnet sich. Wir stehen nun auf Golgatha in JERUSALEM, einem Hügel an dem die Römer Kreuze aufgestellt haben. Jetzt sehen wir Ihn. Jesus, den Mann der Schmerzen. Dort hängt Er, Mein geliebter Sohn. Dort, wo ihr eigentlich hättet hängen müssen für euer Versagen und eure Menschen-Schuld. Der Gerechte stirbt für die Ungerechten.
Am liebsten würde Ich diese Tür sogleich wieder schließen, weil Ich den qualvollen Anblick kaum ertragen kann. Mein geliebter Sohn in solcher Agonie und blutigen Pein.
Aber sieh´ doch, das taten wir für Dich, für Euch. Hör` doch, wie Er ruft: Vater, vergib ihnen…Vater in Deine Hände lege Ich mein Leben…es ist vollbracht!

Zum Schluss öffne Ich für Dich die vierte Tür. Nun siehst Du ein leeres Grab. Jetzt sind wir am Ostermorgen in JERUSALEM am Gartengrab. Das Grab ist leer. Der Stein ist weggerollt. Der Tod ist besiegt für alle Zeit. Jesus Christus, mein geliebter Sohn; ER lebt! ER ist auferstanden von den Toten. Meine Vaterliebe hat Ihn neu zum Leben erweckt.
Jetzt gibt es nichts mehr, was uns aufhalten könnte, auch Dich aus den Grabkammern Deiner Not und dem Labyrinth Deiner verworrenen Lebenswege zu erlösen und zu befreien. Dazu habe Ich Jesus auf die Welt gesandt, damit Unsere Liebe Dein Leben erreichen und erretten wird.

Ja, das ist Mein immerwährender, ewig-gültiger, himmlischer Adventskalender.
Und den schenke Ich Dir, den schenke Ich Euch, an jedem Tag neu. Bis eines Tages eine fünfte Tür im HIMMEL sich öffnen wird und Du, und Ihr, endlich bei Mir Zuhause, im Vaterhaus Meiner Liebe sein werdet. Das wird ein himmlisches Fest geben, das herrlicher sein wird, als alle Weihnachtsfeste dieser Welt zusammen!“

Mit strahlenden Augen und kindlich vertrauensvollem Herzen habe ich den Worten meines Abba-Vaters gelauscht. So empfange ich dieses besondere Geschenk des Himmels ganz neu aus Seiner liebevollen und gütigen Hand.

„Danke, mein Abba-Vater; danke, mein Retter Jesus,… für Weihnachten, für das Kreuz und für den Ostermorgen…für ein Leben in Deiner ewigen Vaterliebe!“

Matthias Hoffmann Dezember 2021

„Im nächsten Jahr wird alles wieder so schön, wie es früher einmal war…!“

Ha-ha-ha…Halleluja!
Wir sind Abbas Kinder und wissen es hoffentlich besser als die Fake News, die uns mit ihren Lügen einlullen wollen!
Unsere Welt unterliegt der Sog-Kraft eines enormen Wandels. Wir durchleben wieder einmal eine epochale Zeitenwende. Bibel-Informierte Menschen wissen es schon lange… Das Böse wächst weiter, aber auch das Gute reift aus. Licht und Finsternis liegen ganz nahe beieinander. Nicht der Klimawandel oder ein Virus bestimmen letzten Endes die Geschichte der Menschheit, sondern Jesus Christus allein. ER ist der König der Könige und der Herr über alle Herren. Anno Domini – nach IHM – nach Seinem ersten Kommen werden unsere Jahre gezählt! Christus regiert! ER hat das erste und das letzte Wort!

Manchmal könnte man diese Wahrheit glatt aus den Augen verlieren, wenn man zur Weihnachtszeit nur ein kleines Baby in der Futterkrippe liegen sieht! So ohnmächtig und winzig, hilflos und zerbrechlich – wie Menschenbabys halt sind.
Aber das ist in Wahrheit der Messias, der Retter der Welt. Der Immanuel. Gott mit uns. Gott für uns und bei uns. Der Sohn des Ewig-Vaters. Das Vaterherz Gottes kommt uns menschlich so nahe in dieser Version des Sohnes aus Fleisch und Blut.

Jesus kam schon einmal, um die Welt zu retten. Es gab damals keine andere Lösung für die Probleme der Menschenkinder. Und Jesus wird noch ein zweites Mal kommen. Weil auch dieses Mal die Not der Menschheit nicht auf menschliche Weise zu lösen sein wird. Übrigens, dass Jesus wiederkommen wird, gehört zu den ältesten Bekenntnissen der Christenheit. Das wird tausendfach in den Kirchen im „Apostolischen Glaubensbekenntnis“ ungläubig runtergeleiert: „…sitzend zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird ER kommen, zu richten die Lebenden und die Toten!“ –
Wer´s glaubt wird selig! Amen, dazu!

Schon vor 2000 Jahren haben viele Zeitgenossen es nicht erkannt. Sie sahen nur ein schreiendes Baby, nur einen verrückten Wanderprediger, nur einen nackten Mann am Kreuz. Aber mir und Dir ist der auferstandene Jesus Christus begegnet. Und jetzt wissen wir es: ER ist wahrhaftig auferstanden und ER ist der Sieger über alle Macht der Finsternis.
Unser ehemaliger Bundespräsident Gustav Heinemann war ein gläubiger Christ. Von ihm stammt der Ausspruch:
„Die Herren dieser Welt gehen, unser Herr kommt!“ (1950)

Ja, weil das die Wahrheit ist, brauchen wir uns nicht vor der Zukunft zu fürchten!
Abbas Worte (die Bibel) bezeugen seit Generationen: Es wird immer schlimmer werden und zugleich immer herrlicher mit dieser Welt. Bis wir nach Hause kommen. Bis uns der Vater endlich zurück ins Vaterhaus holen kommt. Dazu wird ER Jesus noch einmal auf unseren Planeten senden. –
Wer´s glaubt, wird selig! Amen, dazu!

Ich wünsche allen unseren Lesern eine erwartungsvolle Weihnachtszeit und ein fett gesegnetes Neues Jahr!

Matthias Hoffmann
Dezember 2021

Gewöhn´dich an anders!

Mit diesen Worten wirbt die neue TV Serie „The Chosen“ (die Erwählten), die momentan die Runde in der christlichen Szene macht.

Man kann diese sehenswerte Serie im Playstore kostenfrei als App „The Chosen“ runterladen und alle Filme im englischen Original schauen – oder die erste Staffel mit deutscher Synchronisation beim scm Verlag als DVD erwerben.

Ja, alles läuft zur Zeit etwas anders, als wir es für eine sehr lange Zeit gewohnt waren!
Die ganze Welt ist wieder einmal in einem rasanten Transformations-Prozess.
Jeder von uns kann da gleich mal seinen eigenen Realitäts-Check machen:
Kannst Du Dich noch an die Zeit erinnern, in der Du kein Smartphone hattest und auch kein Navi fürs Auto – und in der unsere Kanzlerin nicht Angela Merkel hieß?

In den letzten zehn bis zwanzig Jahren gab es eine enorme Beschleunigung von Entwicklungen auf jeder Ebene: in der Gesellschaft (Home-Ehe, Diversität, Populismus), in der Weltpolitik (Verschiebung der Machtverhältnisse nach Asien), weltweite Herausforderungen (Globalisierung, Terrorbedrohung, Klimawandel, Finanzkrisen, demographischer Wandel, Migrationsströme, Autonomiebestrebungen) und nicht zu vergessen die digitale Revolution (Soziale Medien, Internet, Handys, selbstfahrende Autos bis hin zur künstlichen Intelligenz).

Wir leben in der Zeitwende (Epoche), von der wir unseren Enkelkindern erzählen werden, wie sich in nur wenigen Jahren alles radikal verändert haben wird. Nichts bleibt so, wie es einmal war! Weißt Du noch, … vor 18 Monaten? Da kannten wir Worte, die uns jetzt täglich medial begleiten, wie „Corona, Lockdown, Inzidenzzahlen“ noch gar nicht. Und wer war noch mal zuletzt im Weltall oder auf dem Mars? Die Chinesen, die Japaner, Tesla oder Samsung? Unsere kleinen Seelen und Privatleben haben enorme Mühe bei dem Tempo der Entwicklungen überhaupt noch hinterherzukommen.

In den letzten anderthalb Jahren hat sich so viel für jeden von uns im Alltag spürbar und täglich erfahrbar verändert. Ich meine jetzt nicht nur Mundmasken, Corona-Tests, Home Office und explodierende Energiekosten. Ich blicke auf eine gespaltene Gesellschaft, auf eine gespaltene Welt. Wir „Abendländler“ waren bisher immer gewohnt, als Sieger auf der Sonnenseite zu leben. Wir haben gar nicht bemerkt, dass die Sonne bereits weitergezogen und längst wo anders aufgegangen ist…nämlich im „Morgenland“, in Asien.

Ja, dieses „anders“ kann uns echt verwirren, Angst machen, überfordern und depressiv im Burn-out enden lassen.
Darum ist es jetzt absolut notwendig, dass wir Kinder des Höchsten wieder einmal mehr und neu auf Jesus Christus, den Anfänger und Vollender unseres Vertrauens schauen!
Seit Jesus vor 2000 Jahren unseren kleinen blauen Planten besuchte, gilt: „gewöhn´dich an anders!“
ER ist der ganz ANDERE! ER ist anders als die Frommen und Religiösen dachten. ER ist anders als ich es selber oftmals für möglich halte. Seine Liebe und Seine Gnade sind so anders, als alles andere, was ich bisher kennengelernt habe. Und ER hält die ganze Welt in Seiner Hand. Zu allen Zeiten. Deshalb können wir IHM auch jetzt vertrauen. Mitten in dieser neuen Zeitenwende.

Wir kennen ja Abbas Vaterherz. Wir kennen doch Jesus und können in Seiner Liebe vertrauensvoll zur Ruhe kommen. Unter allen Umständen!
Wir sind Seine Auserwählten – chosen – Kinder, Freunde, Familie;
die Gemeinschaft der Erwartungsvollen, Seine Braut!

Matthias Hoffmann
Oktober 2021

Der Mann, der das Staunen neu lernte

Egon ist Professor an der Universität. Da arbeitet er schon so lange, wie er denken kann. Sein Spezialgebiet ist die Quantenphysik. Für viele Leute mag das ein sehr kompliziertes Wissensfeld sein. Viel zu theoretisch, zu viele mathematische Formeln und Berechnungen und zu abstrakt abgehoben. Aber Egon liebt seine Arbeit. Wenn er in die subatomare Welt der Kleinstteilchen abtauchen kann, dann fühlt er sich lebendig. Jedenfalls mehr lebendig, als unter Menschen. Atome, Quanten und Quarks sind seine wahren Freunde. Egon hat es nicht so mit Beziehungen zu realen Leuten. Darum ist er mit seinen Anfang Sechzig auch immer noch allein. Doch, wie gesagt, er will es auch gar nicht anders. Solange er nur seine Forschungsarbeiten hat.

Aber dann passiert etwas, was Egon völlig aus der Bahn wirft. Ein Schlaganfall. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Er hat es nicht kommen sehen. Eigentlich gab es auch gar keinen Grund dafür. Wieso auch?! Egon lebt gesund. Er raucht nicht, er trinkt nicht. Er hält sich fit und fährt sogar jeden Tag mit seinem alten, klapprigen Herrenrad zur Uni. Jedenfalls hat er es getan bis zu jenem Tag, an dem alles anders wurde.
Sein Körper, sein Leben, alles wurde jäh in zwei Hälften gerissen.
Seine rechte Hälfte ist nun gelähmt und baumelt, wie ein Fremdkörper an ihm herab. Die linke Hälfte kann er nach wie vor mit seinem Verstand regieren und kontrollieren, so wie er es immer tat. Egon lebt jetzt in zwei Welten. Und das ist auch nicht wirklich besser geworden nach den Wochen in der Reha-Klinik.

Zumindest das Sprechen kam wieder zurück. Wortfindungsstörungen sind nur noch gelegentlich da. Wenigstens ein Lichtblick am Horizont. Aber dieser verdammte Kontrollverlust. Diese demütigende Bedürftigkeit, Hilfe und Unterstützung durch andere zu benötigen. Wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte er darauf gerne verzichten können. Aber ihn hat ja keiner gefragt und nun geht es nicht mehr anders. Er braucht andere Menschen, die ihm helfen bei den kleinsten Alltäglichkeiten.
Gott sei Dank – oder wem auch immer… er braucht wenigstens nicht in eine externe Pflegeeinrichtung, sondern kann in vertrauter Umgebung in seiner Wohnung bleiben. Seine sehr gute, aber dafür auch sehr teure Krankenversicherung ermöglicht ihm eine häusliche Pflege.

Lars heißt der junge Pfleger, der jetzt jeden Tag zu ihm kommt und ihn betreut. Der ihm hilft beim Waschen, Anziehen, bei den physio-therapeutische Sperenzien und bei tausend anderen Sachen. Egon hat bis dato nicht gewusst, wieviel man so allein gut hinbekommt. Aber das ist nun vorbei. Das ist total frustrierend!

Seinen Frust hat er dann an Lars ausgelassen. Neulich hat Lars ihn angesprochen und gefragt, warum Egon sich so hängen lässt. Warum er so pessimistisch, depressiv und negativ drauf sei. – Na, das ist doch wohl offensichtlich. Das Leben hat ihm schlecht mitgespielt und da hat man doch wohl sein Recht drauf, sich richtig mies zu fühlen. Oder etwa nicht?

Und dann hat der Lars angefangen von Leuten zu reden, die auch ein schweres Leben haben, aber nicht aufgeben. Er erinnert Egon an einen anderen großen Physiker. Stephen Hakwing, der sein Leben lang im Rollstuhl saß und sich trotzdem nicht davon abhalten ließ, seine Lebensberufung auszuleben. Und er spricht auch von Samuel Koch, den jungen Mann, der querschnittsgelähmt ist und jetzt sogar geheiratet hat. Egon kann sich noch gut daran erinnern, wie der Samuel Koch vor Jahren vor laufender Kamera im Fernsehen verunglückte. Egon war quasi live mit dabei gewesen. Tja, und jetzt hat der Samuel Koch sogar geheiratet? Kaum zu glauben, wozu manche Menschen fähig sind?! Nein, aber das ist nichts für ihn, für Egon! Er bleibt dann doch lieber allein mit seinen Atomen und Quanten.

Doch die Worte des Pflegers lassen Egon einfach nicht mehr los.
Sollte sein jetziges Leben in engen Grenzen doch noch einen Sinn machen?
Er muss an die Quantenphysik denken. An seine Forschungsarbeit. Hat er nicht oftmals staunen müssen über die Schönheit und Perfektion, die er mitten im Chaos fand.
Ja, Staunen ist wohl das richtige Wort dafür.
Egon fand es sein Leben lang sehr beruhigend zu wissen, dass man wissenschaftlich alles logisch erklären kann. Bis er Quantenphysiker wurde. Für die chaotische Welt der Quantenteilchen scheint das nicht mehr zu stimmen. Je tiefer wir schauen, desto unlogischer und fast scheinbar willkürlich geht es da zu. Aber dabei doch irgendwie auch wieder absolut perfekt und von höherer Hand geordnet.
Ja, genau diese Worte fielen Egon oft bei seinen Forschungen ein: von höherer Hand geordnet! Gibt es da jemand Höheres? Gibt es da jemand, der alles sieht, lenkt und in seiner Hand hält?!
Erinnerungen steigen auf. Egon war ja auch mal ein junger Mann und da sangen sie damals am Lagerfeuer Gospellieder zur Gitarre. „He´s got the whole world in his hand.“ Gott hält die ganze Welt in Seiner Hand. Schön, wär´s!

Aber bei Egon hat Gott wohl danebengegriffen. Ihn hat er fallen lassen. Schlaganfall.
Nein, er kann nicht verstehen, wozu das gut sein könnte. Wie passt ein solcher Schlag mit Gott zusammen?! Egal welchem Gott?!
Doch dann muss Egon wieder an seine vertrauten Freunde, an die Welt der Atome, denken. Er muss daran denken, wie ein Atom zu 99 Prozent mit Unsichtbarem gefüllt ist. Das ganze Universum ist zu 95 Prozent mit unsichtbarer Materie und Energie erfüllt. Und da ist es wieder das Staunen in ihm. Alles Leben, angefangen vom winzig kleinen Atom bis zur unendlichen Weite des Universums, scheint mit einer gefüllten Energie aufgeladen zu sein, die man nicht sehen kann, die aber doch da ist. Unlogisch unsichtbar, und doch messbar, real erfahrbar.
Egon staunt. Und sein Staunen wird zu einem Gebet. Zu einer zarten Frage in seinem Herzen: „Du… Du Unsichtbarer, der Du alles umgibst und durchdringst. Bist Du auch bei mir, hier in meiner Not?!“
Zuerst Staunen. Dann Schweigen und Stille. Zum Schluss Frieden.
Friede, nicht von dieser Welt, erreicht das Innerste von Egon.
Und dieser Friede ist ihm Antwort genug. Eine Antwort, die Egon unendlich guttut.

Matthias Hoffmann

Das Staunen neu lernen

Kann man sich wohlmöglich an die Wunder des Lebens gewöhnen?
Können wir Menschen tatsächlich vergessen, wie geheimnisvoll und wunderschön die Glücksmomente des Alltags ihren Weg zu unseren Herzen finden?
Wie lernen wir nur neu das Staunen?
Kindliches Erstaunen. Dieses Dastehen mit weit geöffneten Augen und offenem Mund; völlig fasziniert und gebannt über all dem Wundervollen und Wundersamen, das sich da vor uns auftut. Verloren in überwältigenden Gefühlswelten, ohne Bodenhaftung in Zeit und Raum.

Kannst Du Dich noch erinnern, wie Du zum ersten Mal entdeckt hast, dass aus einer Raupe ein Schmetterling werden kann? Wie aus einer kleinen Kaulquappe ein Frosch hervorkommt? Wie aus einem Ei ein Küken schlüpft?
Ja! Wie sogar ein neues Leben im Bauch einer Mutter heranwächst?

Erinnerst Du Dich noch an die ersten bewussten Wahrnehmungen der Jahreszeiten: wie im Frühling alles Leben aufzuwachen scheint. Kahle Bäume werden grün angemalt. Ein Meer von bunter Blumenpracht entfaltet sich vor unseren Augen. Knospen platzen auf und bringen Blütenzauber hervor. Herrliche Düfte überströmen die Lüfte. Die ganze Schöpfung scheint aufzuatmen. Geradezu ins Leben hinein zu explodieren.
Und dann kommt der Sommer. Mit Sonnenschein, Wolkentanz, Regenbogen und schier überfließender Vielfalt an Farben, Formen, Vogelgesang und Summen der Bienen.
Hast Du Dich auch schon mal gefragt, wie das geht? Wie können solch dicke Hummeln mit solch kurzen Flügelchen nur fliegen? Wie funktioniert das alles?
Wir stehen vor der atemberaubenden Kulisse majestätischer Berge. Wir schwimmen in einem erfrischenden See. Unsere Füße waten durch die Wellen, die an einem sandigen langen Strand des Meeres sanft heranrollen. Wir blicken auf den endlos weiten Horizont. Der große Feuerball der Sonne färbt sich in schönsten Rottönen und scheint im Meer einzutauchen.
Und eh wir uns versehen, ist schon wieder Herbst. Zeit für Frucht und Ernte. Goldene Weizenfelder werden eingeholt. Die Lese in den Weinbergen beginnt. Wälder färben sich bunt. Jetzt ist die Zeit der Stürme und der langen Nächte.
Im Winter scheint dann alles zu Ende zu sein. Regen und Kälte, kahlgefegte Bäume, braune leere Felder, nicht enden-wollende dunkle Tage. Der Eindruck entsteht: alles sei irgendwie vergänglich und endgültig.
Bis dann der Schnee kommt. Dieses Wunder in Weiß. Eine weiße Decke legt sich still, lautlos und sanft über die ganze Schöpfung. Die Welt scheint wie verzaubert. Es erinnert ein bisschen an Hochzeit; an das weiße Kleid der Braut.

Bis dann wieder alles von vorne beginnt. Unermüdlich, immer wieder frisch und neu. Die Tage, die Monate, die Jahre. Der perfekte Rhythmus des Lebens. Und wir mittendrin dabei. Solange wir denken können. Solange wir da sind. Aber auch schon ewig lange vor uns und ganz gewiss auch dann noch, wenn wir nicht mehr hier verweilen.
Ich will uns erinnern an all die Situationen unseres kleinen Lebens, wo wir denken könnten, das sei rein zufällig gewesen. Jene wundervollen Führungen und Fügungen. Jene ungeahnten, unerwarteten Wendungen und Möglichkeiten, die sich auf einmal, wie aus dem Nichts, vor uns auftun. Da sind plötzlich Wege, Auswege, wo vorher noch keine waren. Da schließt sich schmerzhaft eine Tür der Erwartung direkt vor unserer Nase und justament kurz darauf, öffnet sich vor uns eine neue, andere Tür der Gelegenheit.

Der eine sagt dann: „Schwein gehabt!“
Wir aber bekennen: „Gott gehabt! Das war kein bloßer Zufall, sondern Gott-Fall. Ein Zufallen Gottes. Unser Vater im Himmel hat es uns hinzu-fallen lassen!“

Wir brauchen neue Augen dafür, um diese Einsicht selber zu erfahren und zu erkennen.
Erneuerte Augen des Herzens, um besser sehen zu können.
Die ganze Welt steckt voller Wunder Gottes. Überall sind die Spuren Seiner großen Liebe, Seiner genialen Allmacht und Seiner faszinierenden Schönheit zu entdecken.
Nichts, aber auch rein gar nichts, ist zufällig, banal oder unwichtig.

Für den, der neu Vertrauen und Staunen lernt, für denjenigen ergibt alles einen Sinn. Früher oder später. Alles ist ein Teil von einem viel größeren Ganzen. Das ganze Leben, das ganze Universum, auch meine kleine Biographie.
Alles, absolut alles, ist eingebettet in die vollkommene Symphonie des Lebens.
Unser Komponist, unser Schöpfer und Master-Designer, weiß genau, was ER da tut.
Wir können IHM voll vertrauen! Wir sollten IHM vertrauen!

Und dabei neu das Staunen lernen.
Mit Staunen beginnt jede Form der Anbetung und des Lobpreis.
Bevor wir neue Worte, Lieder und Ausdrucksformen finden, um Gott zu preisen, dürfen wir erst einmal sprachlos werden. Darf es uns den Atem verschlagen.
Wir bleiben stehen und verharren. Wir begreifen mit unseren Herzen und ertasten mit unseren Händen. Wir fühlen mit unserem Herzen und spüren ihm nach.
Augenweide und Ohrenschmaus, Festgelage für unser Innen-erlebnis.

Staunen passt sehr gut zu Kindern. Zu uns Kindern des Allerhöchsten.
Staunen ist unsere Lieblings-Beschäftigung.

So wünsche ich allen einen Sommer mit vielen Wow-Momenten, in denen wir neu das Staunen über Abbas Größe und Liebe lernen!

Matthias Hoffmann
Sommer 2021

Das vergessene Geschenk

Zu meinen Kindheitserinnerungen gehört folgende kleine Geschichte, die immer wieder neu mein Herz berührt, wenn ich mich darauf zurück besinne.

Es waren jene entbehrungsreichen Jahre nach einem langen Krieg. Meine Eltern waren als Flüchtlinge ins Land zurückgekommen und besaßen nur sehr wenig an materiellen Gütern. Aber dafür war ihr Herz überfließend reich gefüllt mit Liebe und Phantasie. Sie verstanden es für uns Kinder eine Welt zu erschaffen, in der wir keinen Mangel verspürten. Hatten wir äußerlich gesehen vielleicht nur wenig vorzuweisen, so waren wir innerlich doch unerschöpflich reich.

Mutter konnte einfach aus allem etwas Schönes hervorzaubern. Sie machte aus Strohgebinden und etwas bunten Stoff kleine Puppen, mit denen wir spielen konnten. Alte Konservendosen wurden blank poliert und dienten uns Kindern als Spielzeug Geschirr in unserem königlichen Abenteuer-Palast. Nie werde ich jenen besonderen Fußball vergessen können, den uns Mutter eines Tages schenkte. Er bestand aus zusammengenähten Lederfetzen und sah zugegebenermaßen eher kartoffelförmig unrund aus, aber er erfreute unsere Herzen und bescherte uns Jungs so manches wilde Spiel. Wenn dann Vater abends nach Hause kam, müde von seiner schweren Arbeit, ließ er es sich nicht nehmen, uns Kinder ins Bett zu bringen. Vorher gab es stets eine wunderbare selbst-erfundene Geschichte. Mal voller Abenteuer und Sehnsucht nach der weiten Welt. Mal eine herzzerreißende Erzählung über Geschwister, die in höchster Not treu für einander einstehen. Und so manches Mal gab es einfach die lebendige Nacherzählung eine Begebenheit aus der Bibel.

Wie gesagt, das waren damals keine leichten Jahre, aber in meiner Erinnerung Jahre von innerer Glückseligkeit und Geborgenheit.

Besonders liebten wir Kinder die Festtage: Geburtstag, Weihnachten, Ostern und Ernte-Dank. Da wurde die Wohnung festlich geschmückt. Wir lebten Tage und Wochen auf das große Ereignis hin. Aufgeregte Vorfreude und spannungsvolle Erwartung lagen in der Luft. Unsere Eltern lehrten uns, dass frohes Erwarten bereits zum Festgenuss dazu zählt. Es lohnt sich, zu warten. Ungeduld und ungebührliche Neugierde können sogar das Fest verderben.

So erging es uns leider in dem einen Jahr vor dem Weihnachtsfest, als wir Kinder es einfach nicht mehr aushielten. Die Eltern waren nur kurz außer Haus, um etwas bei den Nachbarn zu erledigen, die dringend ihre Mithilfe brauchten. Kaum waren sie aus der Haustür, da begann die Neugier wie ein innerlich verzehrendes Feuer an uns zu nagen und zu fressen. Wir wussten, dass Mutter und Vater die Weihnachtsgeschenke im großen Kleiderschrank in ihrem Schlafzimmer versteckten. Was würden wir wohl dieses Jahr am Heiligabend bekommen? Zunächst öffneten wir nur die Tür zum Schrank; dann nach Minuten des inneren Kampfes schauten wir hinein und fingen an in Bergen von Kleidern herum zu wühlen.
Als wir dann die ersten, in buntes Papier eingepackten, Geschenke fanden, gab es kein Zurück mehr. Gierig rissen wir die Verpackung auf und schauten mit großen Augen hinein. Anfangs waren die Begeisterung und Freude noch riesig, bis wir langsam begriffen, dass nun die Überraschung dahin ist und wir am Heiligabend alle Geschenke bereits wissen würden. Der herrliche Glanz, der Weihnachten sonst erfüllte, war auf einmal verblasst und verpuffte wie Nebel am Morgen. Als die Eltern dann heimkamen, ließ sich unser Fehlverhalten nicht verbergen. Uih, das gab Ärger, sag ich euch. Mutter weinte sogar bitterlich vor Enttäuschung und Vater schimpfte hilflos vor lauter Zorn. Doch nach einiger Zeit beruhigten sich wieder die Gemüter und es wurde hernach doch noch ein ganz schönes Weihnachtsfest, an dem wir Kinder umso besser das Geheimnis unverdienter Gnade kennen und verstehen lernten.
Im Jahr darauf zur Weihnachtszeit versteckten unsere Eltern die Weihnachtsgaben an neuen geheimen Orten, was es für uns Kinder fast unmöglich machte, hinterher zu spionieren. Und ehrlich gesagt, hatte auch keiner von uns das Verlangen, nochmals den Glanz von Heiligabend zu ruinieren.
Dann war Weihnachten vorbei, mit Festglanz und Bescherung. Der Frühling kam und bald wurde es wieder Osterzeit. Es war genau am Ostermorgen. Wir Kinder hatten nach ein paar Schokoladenostereiern und anderen Süßigkeiten gesucht, die die Eltern für uns im Haus an geheimen Orten versteckt hatten. Da fiel jenes vergessene Weihnachtsgeschenk meinem Bruder bei seiner Eiersuche in die Hände. Er fand es hinter dem Sofa in der Diele. Lauthals jubelnd rannten wir damit zu den Eltern und zeigten unsere unerwartete Beute.
Nie mehr in meinem Leben würde ich die Botschaft je vergessen können, die jetzt mein Vater uns Kindern als geistliches Vermächtnis mit auf den Weg gab. Erstaunt und freudig zugleich, nahm er das vergessene Weihnachtsgeschenk in die Hand und begann: „Da ist es ja endlich, das vergessene Weihnachtsgeschenk. Es kommt genau passend und will euch Kindern und uns Großen etwas lehren. Gott, unser himmlischer Vater, hat allen Menschen auf der Welt zu Weihnachten das größte Geschenk gemacht. Er sandte uns Seinen geliebten Sohn Jesus Christus. Geschenke müssen empfangen und ausgepackt werden. Aber vielen, sehr vielen Menschen geht es so mit Jesus, unserem Geschenk des Himmels, wie mit diesem Geschenk hier. Es liegt vergessen, unberührt und unausgepackt in einem Winkel. Bis es gefunden wird. Bis das helle Licht vom Ostermorgen, vom Tag der Auferstehung unseres Herrn, jeden dunklen Winkel in den Herzen der Menschenkinder ausleuchtet. Wer sein Herz diesem Licht öffnet, der wird es sehen können. Und dann kann es sogar die Weihnachtsfreude am Ostermorgen geben! Aber wie gesagt, Geschenke wollen empfangen und geöffnet werden!“
Mit diesen Worten riss Vater das Papier auf und zum Vorschein kam ein herrlich kuschliger Teddybär, der noch für sehr viele Jahre ein treuer Freund unserer Familie sein würde und bis heute noch durch die Hände weiterer Generationen von Kindern der Kinder gereicht wird.
Ja, nie mehr werde ich jene kleine Geschichte von damals vergessen können.
Oftmals frage ich mich, wieviel ungeöffnete Geschenke des Himmels wohl noch in meinem Leben irgendwo herumliegen. Dann bitte ich jedes Mal neu, dass Jesus mir das helle Licht vom Ostermorgen senden möge.

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Matthias Hoffmann

Der wichtigste Auftrag des Himmels

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben
mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele
und mit deinem ganzen Denken,
und deinen Nächsten,
wie dich selbst!“
Matthäus 22, 37 -39

Auf Nachfrage, was das größte Gebot Gottes sei – mit anderen Worten: was ist der größte und wichtigste Auftrag des Himmels, antwortet Jesus mit diesen bekannten Bibelversen. Kurz zusammengefasst und auf den Punkt gebracht:
1. Gott lieben
2. Den Nächsten lieben
3. Sich selbst lieben

Gott zu lieben, haben wir im Laufe der letzten Jahre durch die Offenbarung der Vaterliebe ganz neu entdecken dürfen. Ein neues Gottesbild: wir haben einen absolut nur guten und liebevollen Vater-Gott. Eine neue Nähe und Freundschaft in unserer Beziehung zu Abba: Vertrauensvolle Intimität und Gottes-Erkenntnis (Jada) sind zu Lebensräumen unserer neuen Gottesbeziehung geworden. Wir leben jetzt im Vaterhaus Seiner Liebe und sind bei einem nur guten Gott angekommen. Für viele von uns endete damit nach vielen Jahren endgültig die Schreckensherrschaft falscher und irreführender Gottesbilder.

Auch den Nächsten lieben zu lernen, ist uns mittlerweile mehr vertrauter geworden. Wir durften viele hilfreiche Schritte mit einander entdecken und gehen lernen, wie wir noch besser an unser Herz herankommen. Heilung und Befreiung fließen, wenn wir die Herzen der Einzelnen mit dem Vaterherzen Gottes in Berührung bringen. Wenn Gottes Vaterliebe unsere kleinen Herzen überflutet, können wir anfangen, selbst Feinde zu lieben. Opfer können Tätern vergeben und sogar ihre Peiniger lieben lernen. Das ist die Agape; eine göttliche Liebe, die nicht von dieser Welt kommt. Sie entspringt direkt aus dem Herzen des Vaters.

Wenn es aber um den dritten Aspekt geht: sich selbst lieben, da haben wir nach wie vor einen immensen Nachholbedarf (auch als Vaterherzler). Sich selbst finden, zu sich kommen, bei mir selber ankommen. Das ist für viele von uns völlig unbekanntes Terrain. Das haben wir noch nie richtig gelernt. Es ist wie vermintes Land. Manchen mag es so, wie mir selber, dabei ergehen:

Ich wurde gelehrt, Nachfolge Jesu bedeutet diametral etwas anderes, nämlich:
Selbst-Verleugnung, mein ICH zu kreuzigen, meinen eigenen Wünschen abzusterben und ja nicht zu viel Wert auf Selbst-Betrachtung zu legen. Das ewige Drehen um sich selbst, diese egozentrische Nabelschau, wurde als hochgradig schädlich eingestuft. Kennt das noch jemand außer mir?

Und nun spricht der Vater so gänzlich anders zu meinem Herzen (und auch zu Dir!):
„Fang bitte an, Dich selber wichtiger zu nehmen. Denke größer von Dir. Lerne Dich zu bejahen, Dich selbst anzunehmen und Dich selber zu lieben. Werde Freund Deines eigenen Herzens. Sei gut zu Dir und beschenke Dich selbst mit Achtsamkeit!“

Selbstannahme bedeutet bei Abba:
„Du darfst JA zu dir sagen. JA zu Deinem Körper, Deiner Seele und Deinem Geist. JA zu Deiner Biographie und allen Deinen Wegen – denn Dein Immanuel ist für Dich!

Selbstbewusstsein bedeutet bei Abba:
„Sei Dir bewusst, wer Du selbst bist. Du bist Mein Kind. In Christus ist Dein Leben in Mir verborgen. Ich bin doch Dein Vater, der Dich erwählt hat!“

Selbstvertrauen bedeutet bei Abba:
„Sei mit Dir selbst vertraut. Lerne bewusst Dein Innerstes, Dein Herz, kennen. Lerne Mir zu vertrauen aus der Mitte Deiner Selbst. Glaube an Dich, denn Ich glaube auch an Dich!“

Selbstwertgefühl bedeutet bei Abba:
„Fühle Dich selber, spüre dem nach, was Ich in Dich hineingelegt habe. Bejahe die Emotionen, Gefühle und Empathie, die Dir von Mir geschenkt wurden. Ich habe starke Gefühle für Dich!“

Selbstwertschätzung bedeutet bei Abba:
„Werde Dir bewusst, wie kostbar und wertvoll Du für Mich bist. Sei Dir selbst etwas wert und lebe danach. Du bist teuer erkauft und bist mein Schatz!“

Da liegen noch spannende Jahre vor uns. Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit. Es ist nie zu spät, sich selber besser kennen und lieben zu lernen!
Und heute ist ein guter Tag, damit zu beginnen!

Schalom
Matthias Hoffmann